Ist es ein neuer Trend, der in den Eschenbacher Waldabteilungen und in den Staatsforsten zu beobachten ist? Am Wegesrand entdecken aufmerksame Waldbesucher und Wanderer kleine „Kunstwerke“. In der Adventszeit schmücken bunte Christbaumkugeln die Nadelbäume. Nun gehören kleine Waldgeister zum „Kunst im Wald“. An vermosten Baumstümpfen, im Schatten und in Nischen von Baumwurzeln, im Totholz und in Baumhöhlen, unter Wildsträuchern und neben abgestorbenen Baumriesen sind die kleinen Waldgeister zu bestaunen. Ein Zuhause finden sie auch unter den imposanten und weitausladenden Fruchtkörpern der Baumpilze. Eine neue „Kunstphilosophie“ durchzieht den Wald. Vergnügt und fröhlich vermitteln die kleinen Wesen am Wegesrand eine heile Welt. Auf den ersten Blick ein charmanter Gag. Ob die bunten Gartenzwerge wirklich in die Natur gehören, darüber lässt sich allerdings trefflich streiten.
Eschenbach
14.03.2022 - 13:11 Uhr
Rätselhafte Waldgeister unter Baumriesen und im Wurzelwerk
von Robert Dotzauer
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