16.09.2020 - 09:36 Uhr
EschenbachOberpfalz

Rußweiher-Freibad trotzt der Coronakrise

Ende gut, alles gut. Am Dienstag war im Rußweiher-Freibad offizieller Schluss der Badesaison. Trotz Corona-Pandemie zieht Bürgermeister Marcus Gradl eine positive Bilanz: "Die Naherholung am Rußweiher war für viele Menschen ein Lichtblick."

Das "Rußweiher-Team" der Stadt und Bürgermeister Marcus Gradl freuten sich mit den Badegästen über eine trotz Coronakrise gute Badesaison
von Robert DotzauerProfil

Die Öffnung des Freibades war in der Coronakrise ein Risiko, erinnert sich der Bürgermeister an den Beschluss des Stadtrats vom 10. Juni, einen gedrosselten Badebetrieb zu ermöglichen. „Die Hygienevorgaben der Gesundheitsbehörden waren streng“, stellte Marcus Gradl in einem Rückblick fest und verwies beispielhaft auf Abstandsregeln und das vorübergehende Duschverbot. Wegen des reduzierten Leistungsangebotes habe der Stadtrat auch die Senkung der Eintrittsgebühren beschlossen. Entgegengekommen sei den Badegästen in Coronazeiten das großzügige Angebot an Liegeflächen als besonderer Vorteil des Naturfreibades.

Trotz der kürzeren Badesaison und der Einschränkungen berichteten Gradl und mit ihm Daniel und Markus Ohainski und Daniel Brenneiser als Mitglieder der Badeaufsicht, Orga-Leiter Helmut Schuster und der für das Hygienekonzept verantwortliche VG-Mitarbeiter Alex Roth von einem unerwartet starken Besucherecho. Gradl berief sich auf die aufbereiteten Zahlen des VG-Kassenverwalters Gerhard Klarner und freute sich trotz der coronabedingten Einschränkungen über das riesige Interesse.

Auch mit mit den Besucherzahlen trotz der kürzeren Badesaison war Gradl zufrieden. „Die kinder- und familienfreundlichen Eintrittspreise wurden gerne genutzt“, stellte er zudem fest. Der Bürgermeister verwies auf eine Tarifsenkung von 50 Prozent für Kinder, Jugendliche und Behinderte. Die Familienkarte sei von 50 auf 30 Euro und die Jahreskarte für Erwachsene von 25 auf 15 Euro gesenkt worden. „Trotz dieser Ermäßigungen bewegen sich die Einnahmen von rund 20.000 Euro auf dem Niveau des Vorjahres“, merkte Kassenverwalter Gerhard Klarner an. Sensationell nannte der Bürgermeister die Nutzung der Rußweiher-Flotte. Kassenverwalter Gerhard Klarner registrierte Rekord-Buchungen für die Tret- und Rutschboote. Auch der Zukauf von Schwan- und Flamingo-Kreuzern und die starke Nachfrage nach dem Stand-up-Paddling habe das Spitzenergebnis beeinflusst.

Begeistert zeigte sich der Rathauschef von den begleitenden Kulturveranstaltungen vor allem auf der Seebühne. Endlich sei die Plattform mit Zeltdach entsprechend ihrer Konzeption genutzt worden. Die zahlreichen Besucher seien von den Highlights des „Rußweiher-Sommers“ sehr angetan gewesen, wusste der Bürgermeister und verwies unter anderem auf die Darbietungen von Zauberer Marius Koslowski, der Stadtkapelle, von Samba Secco, eines Countryabends mit den Mountaineros und von Fitness-Programmen.

Fischfang am Rußweiher am 2. Oktober

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