Kerzenschein, Aromen, bekannte Lieder, besinnliche Texte und einschmeichelnde Weisen verschmolzen zu einem vorweihnachtlichen Gemeinschaftserlebnis, zu dem Maria Förster und Karl Bitterer mit „Macht hoch die Tür“ anstimmten. Den Flair des Nachmittags genossen mit den Senioren Bürgermeister Marcus Gradl, Seniorenbeauftragter Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies und die Geistlichen Johannes Bosco und Helmut Süß mit Gemeindereferenten Alfred Kick.
Die Veeh-Harfen-Gruppe der Musikschule bereicherte das stimmungsvolle Ambiente. Ihr Beitrag „Wir sagen euch an den lieben Advent, seht die zweite Kerze brennt“ war das Signal zum Entzünden von Kerzen und zum Vortragen des Matthias-Claudius-Gedichts „Immer ein Lichtlein mehr“ durch Karl Bitterer. Förster rief in ihren Beiträgen dazu auf, die besinnliche Stimmung und Freude des Nachmittags in die Herzen aufzunehmen und mit nach Hause zu nehmen.
Großer Aufmerksamkeit erfreute sich St. Nikolaus mit seinem Knecht, der alles, „was ihm seine Engelchen zugetragen hatten“, in einer Laudatio auf eine „tolle Gruppe“ und deren Jahresprogramm zusammenfasste. Nicht fehlen durften feine Spitzen auf die Pfarrer, garniert mit heiteren Wortpassagen, in denen gar „Don Camillo und Peppone von Eschenbach“ nicht fehlten. Die Bescherung begleiteten die Veeh-Harfen mit „Niklas ist ein guter Mann“. Mit „Later gsunds Zeich als Wegzehrung“ verabschiedete Förster das Duo. Der Heilige konnte sich nicht den Hinweis verkneifen: „Und dran denken, man sieht sich schneller als man denkt“ Zu den leiblichen Genüssen des Nachmittags gehörten Kaffee, Plätzchen, Stollen und Glühwein.
Mit dem Einzug von Joachim Steppert und drei Instrumentalistinnen der Musikschule folgte ein weiterer Programmwechsel. Anna Hefner (Klavier), Emilia Nickl (Querflöte) und Elloise Woodworth (Geige) begeisterten durch gekonntes Zusammenspiel. Ihrer musikalischen Botschaft folgte eine Weihnachtsbotschaft durch den Bürgermeister. „Im Januar erwartet uns ein erster Schritt hin zur Realisierung des Pfarrheimbaues. Der Bischof hat versprochen, Eschenbach erhält ein Pfarrheim. Jetzt haben wir alle an einem Strang zu ziehen.“
Wenig Hoffnung machte Gradl allerdings für eine Wiedereröffnung des Disca-Marktes in der Pressather Straße. Ein fußläufiges Geschäft hielt er zwar für wichtig, bedauerte jedoch weit auseinander gehende Preisvorstellungen.
Zum Stichwort Krisenmodus griff Gradl die Telefonanrufe mit Schreckensmeldungen und Geldforderungen auf und warnte vor übereilten Reaktionen. „So lange kein Polizist in Uniform vor ihnen steht, ist nichts passiert. Lassen sie sich nicht täuschen und wenden sie sich an den Seniorenbeauftragten oder den Bürgermeister.“
Vor der ehrenamtlichen Arbeit des Seniorenteams zog der Rathauschef symbolisch den Hut. In diesem sah Klaus Lehl eine „tolle Truppe“, die städtische Aufgaben übernehme. Dieter Kies sprach von einer Zeit des Innehaltens und wandte sich mit Adventsgedanken aus Eschenbach/Luzern an die Senioren.













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