Mit den Arbeiten beauftragt wurde die Firma Luley Asphalt- und Betonsanierung aus Wernberg-Köblitz. Deren Mitarbeiter spüren in Begleitung eines Vertreters des Bauhofes Rissen und Sprüngen in der Bitumendecke innerörtlicher Straßen, auch auf dem Netzaberg, nach und dichten sie unter Nutzung eines Heißpressluftverfahrens ab. Bauhofleiter Norbert Braun schätzt die betroffene Gesamtlänge auf 10 000 Meter.
Die Vorarbeit beim "Flicken" leistet eine Heißluftlanze. Deren Gas-Luft-Betrieb reinigt die Bitumenrisse und erwärmt sie zugleich. In einem zweiten Arbeitsgang wird nach der Erhitzung in einem Vergusswagen flüssige Bitumenmasse in die zur Abdichtung vorbereiteten Risse gepresst.
Begünstigt werden die Arbeiten, die üblicherweise erst nach Ende des Winters verrichtet werden, durch die milden Temperaturen. Braun sieht darin einen Vorteil: „Im Frühjahr ist die Firma Luley durch Aufträge an Bundesstraßen und Autobahnen ausgebucht und für Kommunen nicht erreichbar“, betont er. Ihm ist daran gelegen, weitere Schäden am kommunalen Straßennetz zu verhindern.













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