Im neuen Jahr ist das Rathaus an jedem Mittwoch ab 12 Uhr für den Besucherverkehr geschlossen. Mit dieser Nachricht wartete Bürgermeister Peter Lehr in der jüngsten Sitzung des Stadtrates auf. Er begründete dies mit der sich daraus ergebenden störungsfreien Zeit für die Bediensteten. Die Einzelhandelsgeschäfte am Stadtplatz hätten ohnehin zeitgleich geschlossen.
Der öffentliche Teil der letzten Sitzung des Stadtrats im zu Ende gehenden Jahr enthielt keine Tagesordnungspunkte besonderer Bedeutung. Neben "grünem Licht" für verschiedene Bauanträge (wir berichteten) widmete sich das Gremium neuen Straßen im erweiterten Gewerbegebiet "Am Stadtwald". Für die Straßenzüge "Verlängerung Gossenstraße" (um 600 Meter) und "Verlängerung Industriestraße" (um 260 Meter) wurde damit jeweils die Stadt Träger der Straßenbaulast.
Den Zuhörern gab Geschäftsleiterin Heike Biersack die in der Novembersitzung vergebenen Aufträge bekannt. Zum Austausch von Schmutzwasserpumpen in der städtischen Kläranlage gab sie die begleitende Information: "Nachdem in der Kläranlage seit Juli eine Schmutzwasserpumpe der Firma Opitc aus Warmensteinach ohne Probleme im Probebetrieb lief, hat sich der Stadtrat entschieden, die beiden weiteren 26 Jahre alten Pumpen ebenfalls mit diesem Modelltyp zu ersetzen." Konkret wurde der Bürgermeister. Er erinnerte an die in vielen Gemeinden beklagten Verstopfungen durch eingebrachte Feuchttücher und versicherte: "In Sachen Feuchttücher haben wir kein Problem."
Den Auftrag zur Klärschlammentsorgung 2019 erhielt die Firma Bayernwerk Natur GmbH. Das Baugebiet Esperngasse-Ost überquert eine 20 kV-Leitung. Das Bayernwerk wird diese Freileitung in Richtung Pressather Straße zurückbauen.
In der Grafenwöhrer Straße ist eine Anlage in Betrieb, die den fließenden Verkehr zahlenmäßig erfasst. Da die Speinsharter Straße mit dem aus Richtung Kemnath kommenden Schwerverkehr ebenfalls stark belastet ist, regte Marcus Gradl dort ebenfalls ein "Zählwerk" an.
Allgemeine Zustimmung erhielt Gradl, als er anmahnte, dass sich seit der Änderung der Grünphase an der "Heindlkreuzung" starke Rückstaus entwickeln. Er hielt die Grünphasen, insbesondere für Linksabbieger, als zu kurz eingestellt. Der Bürgermeister verwies auf die Zuständigkeit des Straßenbauamts. Im Blickpunkt













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