05.11.2020 - 13:04 Uhr
EschenbachOberpfalz

Truppenabzug: Bürgermeister befürchtet kompletten Leerstand am Netzaberg

Truppenabzug und Corona-Pandemie: Schwierige Themen diskutiert Bürgermeister Marcus Gradl mit Oberst Christopher R. Danbeck, dem neuen Kommandeur der US-Armee Garnison Bavaria.

Bürgermeister Marcus Gradl (von links) empfängt Michael Schaefer, Oberst Christopher R. Danbeck und Franz Zeilmann, um mit ihnen unter anderem über den angekündigten Truppenabzug zu sprechen.
von Jürgen MaschingProfil

Beim Gespräch mit Bürgermeister Marcus Gradl im Eschenbacher Rathaus, an dem auch der Senior Civilian Executive Assistant der 7th Army, Michael P. Schaefer, und Franz Zeilmann, Pressesprecher der US-Armee Garnison Bavaria, ging es in perfektem Englisch um die Situation in Eschenbach und am Netzaberg. Natürlich war dabei der Truppenabzug ein Thema.

„Es gibt zurzeit über 800 Wohnungen am Netzaberg“, erläuterte Gradl und betonte: „Sollte es so kommen, wie es angekündigt wurde, dann stehen diese alle leer.“ Die Wohnungen böten Platz für knapp 3000 Menschen.

Ein weiteres Thema war die Corona-Pandemie, die natürlich auch an den Soldaten nicht vorübergeht. So sprach Danbeck von vielen Einschränkungen im Lager und auch bei den Familien außerhalb, etwa im Hobby- und Freizeitbereich. Beim Abschied versprach der Oberst, im nächsten Jahr das Bürgerfest zu besuchen, sollte es denn stattfinden.

Seit dem 10. Juli 2020 ist Oberst Christopher R. Danbeck der neue Kommandeur der US-Armee Garnison Bavaria. Er ist verantwortlich für circa 42 000 Soldaten, Zivilisten und Familienangehörige an den US-Standorten Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch. Es ist seine erste Stationierung in Deutschland.

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