Eschenbach
01.06.2018 - 12:03 Uhr

Urkunden für treue Pilger

Es hat seinen Reiz, bei Wallfahrten abseits von lärmendem Verkehr durch Wälder und vorbei an Wiesen und Feldernbetend und singend der Basilika Gößweinstein zuzustreben.

Für die 50. Gößweinstein-Wallfahrt danken Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pilgerleiter Herbert Körper Hans Kern (vorne, rechts). Eine Ehrenurkunde bekommt Wolfgang Deubzer (daneben) für seine 25. Wallfahrt. Deubzer hat außerdem auf dem Pilgerweg das „Wallfahrtsbild“ getragen, ein Kräfte raubender Ehrendienst.  Hinten von rechts Stadtpfarrer Jeschner, Pfarrvikar Enzewa, Pilgerleiter Körper. gpa
Für die 50. Gößweinstein-Wallfahrt danken Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pilgerleiter Herbert Körper Hans Kern (vorne, rechts). Eine Ehrenurkunde bekommt Wolfgang Deubzer (daneben) für seine 25. Wallfahrt. Deubzer hat außerdem auf dem Pilgerweg das „Wallfahrtsbild“ getragen, ein Kräfte raubender Ehrendienst. Hinten von rechts Stadtpfarrer Jeschner, Pfarrvikar Enzewa, Pilgerleiter Körper.

(gpa) Mit einer Urkunde würdigte Stadtpfarrer Thomas Jeschner die 25. Teilnahme von Wolfgang Deubzer an der Wallfahrt der Eschenbacher nach Gößweinstein. Unter Beifall bedankte sich Pilgerleiter Herbert Körper bei Wolfgang Deubzer für die Bereitschaft, Josef Emmerling, den erkrankten langjährigen „Bildlträger“ zu vertreten und den Kräfte raubenden Dienst zu übernehmen.

Mit einer Urkunde des Pfarramtes „Heiligste Dreifaltigkeit“ Gößweinstein wurde Hans Kern für die 50. Wallfahrt zu der Basilika geehrt. Begleitet von starkem Beifall aller Wallfahrer gratulierten Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pilgerleiter Herbert Körper diesem nie müdewerdenden Pilger. Hans Kern, der demnächst seinen 83. Geburtstag feiert, nahm vor einer Woche auch zum 39. Mal an der Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting teil.

Gefragt, woher er die Kraft für das Pilgern nimmt, sagt der 83-jährige

Hans Kern nach seiner 50.Wallfahrt „Ich danke meinem Herrgott dafür,

es ist eine Gnade, gesund zu sein, dass wir unseren Verstand noch haben und dass wir uns bewegen können. Alles andere ist nebensächlich.“ Nach Altötting sind wir ein paar Mal nass geworden, aber nach Gößweinstein war das

Wetter wunderbar. „A` bisserl` Ostwind, der dir entgegen bläst,

hat uns gut getan. Nur der lange Abschnitt von Pegnitz bis zur „Weißenbrunnenkirche“ und nach Kirchenthumbach war bei dem schwülwarmen Wetter eine Qual. Aber wir haben alles geschafft.“



 
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