12.09.2021 - 10:02 Uhr
EschenbachOberpfalz

Viele Eschenbacher Schüler drücken schon in den Ferien die Schulbank

Jan wiederholt mit seiner Gruppe Lateinvokabeln und Grammatik.
von Externer BeitragProfil

Offizieller Schulbeginn nach den Sommerferien ist eigentlich erst am Dienstag. Dennoch sah man schon vorher viele Schüler, die regelmäßig kurz vor acht Uhr das Gymnasium Eschenbach betraten. Der neue Schulleiter Harald Olschner konnte in der letzten Ferienwoche knapp ein Drittel der Gymnasiasten kennenlernen, denn circa 150 Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis acht und etwa 20 aus den höheren Klassen haben sich freiwillig für die Sommerschule angemeldet. Unterrichtet und angeleitet wurden sie dabei von 42 Schülern aus den Jahrgangsstufen zehn bis zwölf und von drei Studentinnen.

„Aufgewärmt“ wird das im vergangenen Schuljahr Gelernte. In diesem Jahr war der Zulauf besonders groß. Für die fast 170 Interessenten wurden 107 Kurse in den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, aber auch Physik und Chemie eingerichtet. Die Lerngruppen bestanden maximal aus vier Teilnehmern, so dass jeder gefordert ist und auf jeden eingegangen werden kann. Und wie finden das die Schüler?

Emma aus der sechsten Klasse erzählt: „Es ist viel lustiger, mit anderen zu lernen, und außerdem bin ich mit meinen Freundinnen zusammen.“ Lisa sagt, dass es für sie einfacher ist, wenn ihr jemand sagt, was sie machen soll. Luca aus der fünften Klasse hat sogar seinen Geburtstag zusammen mit seiner Lerngruppe gefeiert, und seine Mitschüler und die Trainerin durften sich über Muffins freuen. Die Mutter von Maximilian sagte, beim Aufwärmtraining könne sie sich sicher sein, dass in dieser Zeit auch etwas gelernt wird, dies sei besser, als zu Hause kontrollieren zu müssen. „Alleine lernen ist langweilig, und die Großen sind richtig nett und geben sich total viel Mühe“, berichtet auch Sophia.

Die Eltern wissen, dass ihre Kinder in dieser Zeit lernen und wiederholen, die Jüngeren haben am Ende der Woche das gute Gefühl, doch nicht alles vergessen zu haben und sich gut vorbereitet zu haben und sie haben in den „Großen“ Freunde gefunden, die man auch sonst einmal um Hilfe bitten kann.

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