Eschenbach
01.06.2018 - 12:09 Uhr

Vier Altäre geschmückt

Fronleichnam – das Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi“ wird in Eschenbach ganz besonders gefeiert. Der Stadtplatz bis hinauf zur Bergkirche bietet sich für die feierliche Prozession geradezu an.

Im Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozession steht die Monstranz mit Hostie als Zeichen der leiblichen Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein. Der farbenprächtige  Motiv-Teppich vor dem vierten Altar auf dem Kirchplatz ist ein Werk des Frauenbundes. do
Im Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozession steht die Monstranz mit Hostie als Zeichen der leiblichen Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein. Der farbenprächtige Motiv-Teppich vor dem vierten Altar auf dem Kirchplatz ist ein Werk des Frauenbundes.

(do) Schon vor langer Zeit standen die vier Fronleichnamsaltäre im Mittelpunkt der Prozession. Für die Geschäftsleute Schmidt, Krapf, Gerber und Scherm war es eine Ehre, mit einem Altar Gott zu ehren. Übrig blieb nur noch das Anwesen Eisen-Schmidt. Weitere Altäre stehen seit Jahren vor der Bergkirche, vor dem Rathaus und als letzte Station der Prozession auf dem Kirchplatz vor der Sakristei.

Dort leuchtete ein großer, farbenprächtiger Motiv-Teppich den Prozessionsteilnehmern entgegen. Diese altbekannte Tradition pflegt der Frauenbund. Schon in aller Herrgottsfrühe gegen 5 Uhr waren zahlreiche Frauenbund-Mitglieder auf den Beinen, um bis zum Gottesdienstbeginn die künstlerische Pracht zu vollenden. „Ein Kunstwerk für den Herrn“, wie Stadtpfarrer Thomas Jeschner dankbar feststellte. Im Umfeld der weiteren Altäre, erstellt durch den Katholischen Männerverein und von Mitgliedern und Helfern des Pfarrgemeinderates, schmückten Blumenarrangements den Prozessionsbereich.

Das Fest begann mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche. In seiner Predigt wies der Stadtpfarrer auf die Hintergründe von Fronleichnam hin. Die anschließende feierliche Prozession sei ein Zeugnis des Glaubens. Der Seelsorger appellierte an die Prozessionsteilnehmer, diese Glaubensstärke auch im Alltag zu demonstrieren.

Die Prozession mit einigen hundert Gläubigen, mit Kommunionkindern, viele mit bunten Blumensträußchen, mit Fahnenabordnungen der Feuerwehr und der kirchlichen Vereine, Kirchenchor, Blaskapelle, Bürgermeister und Stadträten und einem starken liturgischen Dienst wurde zum mächtigen Bekenntnis einer Glaubenstradition und gleichzeitig Wegweiser, den Blick auf Gott zu richten und die Glaubensgemeinschaft zu pflegen.

Nach dem Schlusssegen und dem jubilierenden „Großer Gott, wir loben dich“, intoniert von der Stadtkapelle unter Leitung von Thomas Murr, gab es für die Kommunionkinder und den liturgischen Dienst die obligatorische Knackwurst-Brotzeit mit Spitzel durch den Bürgermeister.

 
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