An Nachwuchs für die liturgischen Dienste fehlt es nicht. In der Katholischen Pfarrei Eschenbach gibt es genügend Messdiener. Zur Freude des Stadtpfarrers und seines „Vize“ Vikar Victor Usman Jamahh, Pastoralreferent Alfred Kick und Oberministrant Sebastian Schrembs wurden am Samstagabend vier Mädchen in einer feierlichen Zeremonie in die Gemeinschaft der „Lausbuben Gottes“ aufgenommen. Die vier Mädels beweisen: Schon lange darf man die Wortschöpfung „Lausbuben“ nicht mehr so genau nehmen. Auch in der großen Ministrantenschar der Pfarrei dominiert das „Fräuleinwunder“.
Am vorletzten Tag des alten Kirchenjahres freuten sich vier weitere Mädchen, in die tatendurstige Truppe des liturgischen Dienstes aufgenommen zu werden. Im gut besuchten Festgottesdienst freuten sich viele Gläubige und die Eltern der neuen Ministrantinnen mit. Schon in Rot und Weiß eingekleidet, zogen Klara Biersack, Maria Kraus, Fiona Seemann und Marie Seemann etwas aufgeregt, aber wohlbehütet durch erfahrene Minis zu festlichen Orgelklängen in St. Laurentius ein. Stadtpfarrer Thomas Jeschner nannte den Zeitpunkt einen Sahnetag und ein starkes Ausrufezeichen für die Gemeinschaft der Pfarrei.
Das Christkönigsfest nahm der Seelsorger zum Anlass, die neuen Ministrantinnen auf ihre Aufgaben einzuschwören. „ Mit eurem Auftreten beim Ministrieren zeigt ihr Vorbildcharakter und beweist eure Freude am Glauben.“ Gleichzeitig beförderte Jeschner die strahlenden Messdienerinnen zu lebendigen Symbolen einer gläubigen Gemeinde und dankte den Eltern für das persönliche Glaubenszeugnis, ihre Kinder auf dem Weg zur Ministranten-Gemeinschaft zu unterstützen. Gemeinsam versicherten die vier Mädchen, den Ministrantendienst hilfsbereit und eifrig zu verrichten. „Lieber Gott, begleite uns auf diesem Weg und hilf uns, dass wir in Zukunft diesen Dienst mit Freude verrichten“, hieß es in den Fürbitten.
Mit der Aushändigung des Ministranten-Ausweises, einer Urkunde und den praktischen Empfehlungen in einem lustigen Büchlein für Messdiener erfolgte die offizielle Aufnahme. Die obligatorische Ministranten-Plakette wird nachgereicht. Zur Feier des Tages folgte ein Treffen der Ministranten mit Eltern und Geschwistern im Dammbauernhaus. In diesem Rahmen wurden dem Ministranten-Nachwuchs auch die Ministranten-T-Shirts- und Tassen überreicht.













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