25.04.2019 - 12:23 Uhr
EschenbachOberpfalz

Auf "Wallfahrt" zum Netzaberg

Schon das Äußere der Netzaberg-Chapel ist beeindruckend. Aber auch deren Inneres versetzt den Katholischen Frauenbund in Erstaunen.

Das Innere der Netzaberg-Chapel versetzt die Besucher in Staunen.
von Walther HermannProfil

Auf eine nur kurze Reise begab sich der Zweigverein zur Osterzeit: Ziel war das Gotteshaus mit seinem 33 Meter hohen mächtigen Turm im Ortsteil Netzaberg, das landläufig auch „Netzaberg-Dom“ genannt wird. Angeschlossen hatten sich auch interessierte Ehemänner. Bei dem Rundgang durch die Kirche lernten die Besucher die große Vielfalt der Einrichtungen dort kennen.

Als Verantwortliche im amerikanischen Pfarrbüro informierte und zeigte Sabine Kissler den staunenden Gästen, wie verschiedene Religionen und Glaubensrichtungen in die Chapel integriert sind. Sie versicherte, dass das imposante Bauwerk, dessen Kirchenraum bis zu 600 Personen Platz bietet, allen im amerikanischen Militär vertretenen christlichen Konfessionen zur Verfügung steht: wie zum Beispiel Katholiken, Protestanten, Baptisten oder Methodisten. Der Turm enthalte daher weder Glocken noch Ziffernblatt. Bei der Führung erfuhren die Besucher auch, wie Kreuz und Jesusfigur versteckt beziehungsweise abgenommen werden können. So lässt sich das Kreuz am Altar hinter eine Holzwand verschieben.

Zu erkunden gab es außerdem das große Taufbecken hinter dem Altarraum. Seine Wände sind mit dem Motiv des guten Hirten und Bildern vom Heiligen Land bemalt. Auf Begeisterung stießen die wunderschönen Motive des Kreuzwegs. Auf ihrer „Rundreise“ durch die vielen Nebenräume zeigte Kissler unter anderem eine „katholische Ecke“ mit Beichtraum und kleiner Kapelle, ein Betreuungszimmer für schlafende Kinder, ein Spielzimmer, die Küche, Ruhebereiche und Seminarräume. Sie verwies auch auf die funktionelle Multimedia- und Bühnenausstattung, die sich auf dem neuesten technischen Stand befindet.

Zum Ende der Besichtigungstour waren sich alle Teilnehmer einig: „Dieser Blick über den Tellerrand hinaus hat sich gelohnt.“ Mit einem kleinen Präsent bedankten sich die Frauenbund-Vorsitzenden Monika Stopfer und Loni Schäffler bei Sabine Kissler für die „informative und aufschlussreiche Führung“.

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