Nach neun Jahren Pause gab es nun wieder einen Skifasching am Skilift in Eschenfelden. Am Sonntag kamen zahlreiche Kinder, Eltern und Schaulustige zum närrischen Pistenvergnügen. Viele waren verkleidet. Da waren Bären, Löwen, Tiger, aber auch Bananen, Fledermäuse und Marienkäfer zu sehen, wie sie die Abfahrt herunterfuhren. Mit fetziger Partymusik fuhr es sich noch besser den Berg hinab. „Ich freue mich, dass eine alte Tradition wiederbelebt wird“, erklärte Bürgermeister Hermann Mertel. Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt, für Kinder gab es heiße Schokolade und Kinderpunsch.
Der Skilift in Eschenfelden ist schon über 60 Jahre alt. In den 1960er Jahren wurde der Skilift noch mit einfachsten Mitteln betrieben. Georg Pilhofer stellte seinen Deutz-Traktor zur Verfügung und betrieb den Lift mittels der Zapfwelle. Erst in den 1970 Jahren wurde ein Bügelschlepplift installiert und die Anlage elektrifiziert. So bot die 220 Meter lange Abfahrt schon vielen Kindern die Möglichkeit, das Skifahren zu erlernen. Die ehemalige Grundschule lag nur 100 Meter entfernt. Daher veranstalteten die Lehrer einen Skitag, weil die Schüler bequem zum Skilift laufen konnten.
Heutzutage bietet die Abfahrt den Kindergartenkindern die Möglichkeit zum Schlittenfahren. Seit vielen Jahren wird der Skilift ehrenamtlich betrieben und ist bis Eintritt der Dunkelheit geöffnet. Die Preise haben sich übrigens seit 2017 nicht erhöht. Für Kinder und Jugendliche kostet eine Tageskarte ab 15 Uhr nimmer noch 2,50 Euro.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.