"Vierziah Tag davor und Vierziah Tag danao": Eschenfelden feierte zünftig sein 40-jähriges Kirwajubiläum. Schon beim Rindskopfessen im Gasthaus Kirsch war Musik Trumpf. Günther "Schmievugl" Pilhofer, Gerald Hafner und Rudi Kohler brachten das volle Wirtshaus zum Kochen am Donnerstagabend. Am Freitag sorgten DJ Housemeister & Tamzarian dafür, dass weiter ausgelassen zu Musik aus den 90er, 2000er und aktuellen Chart-Hits im Festzelt getanzt wurde.
Am Samstag am frühen Morgen wurde dann der Kirchweihbaum in der Nähe von Riglashof aus dem Wald der Familie Uebler gefällt und anschließend verziert. Alexander Gössl, der nach langen Jahren Kirwakutscher Berthold Dietrich ablöste, beförderte den Baum mit seinem Deutz-Bulldog zum Festplatz, wo ihn Kirchweihburschen und freiwillige Helfer unter der Leitung von Marco "Niegel" Brunner aus Etzelwang in die Senkrechte hievten und fest verkeilten. Die passende Musik dazu lieferten Günther Pilhofer und Gerald Hafner. Am Abend sorgte "Wildschütz" für Stimmung im Festzelt. Die Organisatoren hielt Essen und Trinken bereit. Schiffschaukel, Schießbude und Süßigkeitenstand fehlten nicht.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Kirwapaare zum Gottesdienst in der Corpus-Christi-Kirche, um sich danach nochmals gemeinsam im Gasthaus Pillhofer zu stärken, bevor es zum Moilaeinholen in die umliegenden Dörfer ging.
Nachdem alle erfolgreich gefunden und die Zechen ausgelöst waren, zog der Kirwazug samt Fasslfahrer vom Wirt zum Sportgelände, dort wurde dann der Kirwabaum zu den Klängen der "Jedemalanerschd-Musi" von 13 Paaren ausgetanzt. Pünktlich zum Austanzen ließ sich dann endlich der alljährliche Altweibersummer blicken. Als der Wecker nach gut einer halben Stunde klingelte, stand mit 2. Vorsitzenden Jürgen "Faber" Leißner und Veronika Pickel aus Edelsfeld das Jubiläumsoberkirwapaar fest.
Nach dem Ehrentanz übernahm "Vullgas" im Festzelt das Kommando und schlug auch ein entsprechendes Tempo an. Dies hielt aber an diesem Tage leider nicht lange, denn plötzlich wurde orkanartig die Kirwa für diesen Tag beendet. Ein großes Lob ging an alle Helfer, die vor Ort dafür gesorgt hatten, dass keine Massenpanik entstand und niemand verletzt wurde. Die materiellen Schäden sind zu verkraften. Die Feuerwehr sicherte in der Nacht noch das Festzelt und musste ebenfalls notgedrungen das Kirwawahrzeichen bereits vorzeitig fällen. Montag Vormittag kamen viele Helfer, um die Schäden zu beheben und eine gemütliche Bar im Festzelt zu errichten, da das Barzelt den Sturm nicht überlebt hatte.
Nahtlos über ging es dann zum Noukirwa-Frühschoppen am Montag im Gasthaus Pillhofer. Am Abend brachten die Südwindboum das Zelt stimmungstechnisch nochmals bis zum Siedepunkt. Das 35-Meter-Wahrzeichen ging bei der Baumversteigerung an Sebastian Melchner. Die Kirwagemeinschaft nutzte die Gunst der Stunde und ehrte im vollem Festzelt verdiente Mitglieder: Thomas "Wedas" Wedel und Florian Hölzl wurden zu den ersten beiden Ehrenmitgliedern der Kirwagemeinschaft Eschenfelden ernannt und bekamen ihre persönlichen Ernennungsurkunden überreicht. Anschließend wurde noch lange bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Die Vorsitzenden der Kirwagemeinschaft Eschenfelden, Thomas Schober und Jürgen Leißner, freuten sich über den festlichen und friedlichen Ablauf der Kirwa trotz der stürmischen Ereignisse vom Sonntag.





















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