23.06.2019 - 10:19 Uhr
EslarnOberpfalz

Eslarn hat an der Uhr gedreht

In einer Gemeinschaftsaktion sorgten Marktgemeinde und Kirchenverwaltung in Eslarn für eine Rundumerneuerung am Zifferblatt der Kirchturmuhr und an der Fassade des Turms. Jetzt lohnt sich der Blick zur Uhr wieder.

An der Pfarrkirche mussten neue Zifferblätter und Zeiger angebracht und im Anschluss einige Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden.
von Karl ZieglerProfil

Der markante Zwiebelturm der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" ist das Wahrzeichen der Marktgemeinde und die in alle Himmelrichtungen gerichteten großen Uhren verleiten viele zu einem kurzen Blick zur Kirchturmuhr. Erst das Fehlen der Zifferblätter und Zeiger und die vergebliche Suche nach einer Zeitangabe am Kirchturm veranschaulichte die Bedeutung der Turmuhren.

Die vier blechernen Zifferblätter und großen Zeiger in rund 40 Meter Höhe waren stark der Witterung ausgesetzt und hatten auch sonst einige "Anschläge" durch Einschusslöcher zu verkraften. Da auch an den Uhren der Zahn der Zeit keinen Halt machte und neben dem Abbleichen der Farbe auch erhebliche Roststellen und Schäden vorhanden waren, wurde eine Generalrestaurierung notwendig. Für die Arbeitsausführung organisierte die Spezialfirma Süß einen speziellen Kran, so dass die Firma Rauscher die rund 1,80 m großen Zifferblätter mit den Zeigern vom Turm demontieren und auffrischen konnte. Für die blechernen Zifferblätter wählte man witterungsbeständige Blätter aus Kunststoff.

In der uhrlosen Zeit vermissten die Bürger beim Blick zum Kirchturm die Zeitangabe. Mit Hilfe eines großen Krans wurden die Zifferblätter mit den Zeigern wieder angebracht, so dass jedem wieder bewusst wurde, welche Stunde ihm geschlagen hat. Die Anwesenheit eines Krans nutzte die Kirchenverwaltung zu Ausbesserungs- und Malerarbeiten am Turm. Die Gesamtkosten der Sanierung an der Kirchturmuhr werden auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Erhebliche Witterungsschäden machten eine Sanierung der Kirchturmuhren notwendig.
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