17.01.2020 - 10:38 Uhr
EslarnOberpfalz

Eslarner Schutzengel

An der Fußgängerfurt am Marktplatz garantieren 21 Mütter als Elternlotsinnen für die Sicherheit der Schulkinder.

Bürgermeister Reiner Gäbl, Verkehrswachtvorsitzender Hans Messer und Fachberaterin Alexandra Reber dankten der neuen Lotsin Isabelle Kleber (hinten v.r.) für ihre Bereitschaft mitzumachen und den langjährigen Lotsinnen Silvia Karl, Anneliese Ebnet, Inge Werner und Michaela Meier (vorne v.r.) für die Treue.
von Karl ZieglerProfil

Seit 20 Jahren sorgt sich Anneliese Ebnet mit der Warnweste und der Lotsenkelle in der Hand um das gefahrlose Überqueren der Staatsstraße durch Kinder. Im Namen der Gebietsverkehrswacht Vohenstrauß dankte Vorsitzender Hans Messer mit Urkunden und Treuenadeln fünf Elternlotsen für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz. Dem Dank schlossen sich Bürgermeister Reiner Gäbl, Alexandra Reber, Fachberaterin für Verkehrserziehung im Landkreis, und die örtliche Organisatorin Doris Wild an. Übereinstimmend wünschten alle den Müttern einen unfallfreien Dienst.

Das Jahrestreffen der Elternlotsen fand nach einer gemeinsamen Wanderung um Eslarn in der Zoiglstum „Strehern“statt. „Ich möchte allen Schutzengeln von Eslarn für den nicht ganz ungefährlichen Dienst an der Fußgängerfurt am Marktplatz danken“, sagte Vorsitzender Hans Messer im Namen der Gebietsverkehrswacht Vohenstrauß. Besonders anerkennenswert sei nicht zuletzt, dass zwei Drittel der Mütter keine Kinder mehr an der Eslarner Grundschule haben und trotzdem an der Fußgängerfurt für die Sicherheit der Schulkinder sorgen. Eine nicht alltägliche Ehrung sei laut Messer die 20-jährige Treue zum Elternlotsendienst von Ebnet. Aber auch die 10-jährige unfallfreie Lotsendienstzeit von Inge Werner und Annette Helm seien bemerkenswert und beispielhaft. Silvia Karl und Michaela Meier erhielten als Nachweis für 5 Jahre Urkunden, Anstecknadeln und Anhänger. Ein Dank für die Bereitschaft mitzumachen ging auch an die neuen Lotsinnen Isabelle Kleber und Eva-Marie Procher. „Damit kann das Ehrenamt auf 21 Schultern aufgeteilt werden“ dankte Messer. Die bereits im letzten Jahr von den Elternlotsen wegen der Unkenntlichkeit angesprochene Sperrfläche, die Fahrer vom Abstellen ihres Autos an der Fußgängerfurt abhalten soll, wird laut Gäbl erneuert. „Wir sind ein Team und wir werden weiterhin dafür sorgen, dass nichts passiert“, fasste Wild im Namen aller zusammen.

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