Die Tradition des "Fosend asgroms" halten am Donnerstagnachmittag, 20. Feburar, seit Jahrzehnten mehrere Gruppen aufrecht. Auf den "Tag der Frauen" einstimmen werden sich die Mitglieder und Gäste des katholischen Frauenbundes zum Faschingsfrühstück im Pfarrheim. Zum Höhepunkt der fünften Jahreszeit, sozusagen zum "Warmlaufen und Warmspielen" treffen sich am unsinnigen Donnerstag die Musiker der "Schlutupers" im Gasthof "Böhmerwald und "Jesse-James-Band" im Gasthaus "Zum Sportzentrum".
Nach dem "Warm Up" in den jeweiligen Hauptquartieren machen sich die beiden Musikgruppen mit ihrem Anhang in freier Marschordnung in Richtung Marktplatz auf den Weg. Zum symbolischen Asgrom der Fosend - für auswärtige Gäste ist damit die Eröffnung der Faschingszeit gemeint - führen die kostümierten Frauen, Männer und Jugendlichen hinter einem Bulldog einen Pflug mit. Einen kurzen Stopp legen die Maskerer in geöffneten Gaststätten, Geschäften und Banken ein.
Da bekannt wurde, dass in der AWO-Tageseinrichtung beim Seniorenfasching auch Zoigl ausgeschenkt wird, ist auch dort ein Verpflegungsstopp eingeplant. Nach der schweißtreibenden Tour ist am Nachmittag am Rathaus ein längerer Halt und die Möglichkeit etwas Flüssigkeit nachzutanken vorgesehen.
Mit einem Standkonzert bedanken sich die Musiker am Marktplatz für die Gaben und laden dazu die Bevölkerung ein. Da zum "Weiberfasching" vor allem auch viele maskierten Frauen oder verkleidete Männer, die in der fünften Jahreszeit zumindest rein äußerlich in die Rolle der Weiblichkeit schlüpfen, unterwegs sind, gilt am unsinnigen Donnerstag "Krawatten-Alarm". Bestens vorbereitet mit Schere und flüssigen Trostpflaster hat sich dabei im Schutz ihres engagierten Wachdienstes das rührige "Raiffeisen-Marktweiber-Geschwader". Den unsinnigen Donnerstag ausklingen lassen die Faschingsgruppen gegen Abend im Sportzentrum und im Böhmerwald.













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