07.02.2020 - 10:27 Uhr
EslarnOberpfalz

Frauenbund Eslarn unterstützt Helfer vor Ort

1500 Euro spendet der Frauenbund Eslarn für den engagierten Einsatz der Helfer vor Ort. Das Geld wird zur Finanzierung eines neuen Einsatzfahrzeuges verwendet.

Der katholische Frauenbund spendet den Helfern vor Ort für die Finanzierung eines Einsatzfahrzeuges die beachtliche Summe von 1500 Euro.
von Karl ZieglerProfil

Mit der großzügigen Spende von 1500 Euro unterstützt der Frauenbund Eslarn den freiwilligen Einsatz der Helfer vor Ort. Der Betrag wurde mit dem Verkauf von selbstgebackenen Kuchen, selbstgefertigten Bastelarbeiten und Veranstaltungen erwirtschaftet. Die Vorsitzenden Beate Roth und Inge Freisleben überreichten den Betrag in der Jahreshauptversammlung. „Die Spende wird zur Finanzierung eines Einsatzwagens verwendet“, freute sich Helfer vor Ort Stefan Hammerl.

In der Veranstaltung des Frauenbundes im Pfarrheim Sankt Marien waren erstmals Bürgermeister Reiner Gäbl und die Helfern-vor-Ort (HvO) Stefan Hammerl und Laura Roth als besondere Gäste anwesend. Schriftführerin Barbara Pöllmann erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen, wie Fasching, Bibelwanderung und die Unterstützung an Fronleichnam, bei Pfarrfest, Patrozinium und Kinderferienprogramm. Gut angekommen seien die Ausflüge. Gut angelegt waren laut Schatzmeisterin Ingrid Höllerl die 200 Euro für das Kinderprogramm, 300 Euro für die Indienhilfe und 500 Euro für die Instandsetzung der Orgel.

„Von der großzügigen Spende haben alle etwas. Denn jeder kann einmal schnelle Hilfe brauchen“, betonten Hammerl und Roth nach der Spendenübergabe. Der alte Einsatzwagen sei bereits 11 Jahre alt und nicht mehr auf den neuesten Stand. Deshalb werde der Betrag als Baustein für die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs verwendet, das rund 30 000 Euro koste. In kurzen Zügen schilderte Hammerl die Gründung der HvO in Eslarn 1995 und die erfolgten personellen Wechsel. Die Zahl der Einsätze sei seit 1995 von 40 auf 130 bis 150 in den letzten Jahren gewaltig angestiegen.

Geistlicher Beirat Pfarrer Erwin Bauer lobte den guten Zusammenhalt und betonte: "Ich weiß die unermüdliche Mitarbeit der Frauen sehr zu schätzen.“ Da die Pfarrei eine fünfstellige Summe in die Orgelsanierung investieren müsse, sei die Spende des Frauenbunds eine wichtige Unterstützung. Angesichts der Mitarbeit der Mesnerinnen, der vielen weiblichen Angestellten, Ministrantinnen und des Frauenbunds erklärte der Geistliche Beirat außerdem: "Die Kirche muss nicht weiblicher werden, sie ist schon weiblich.“

Für ihn sei die Persönlichkeit und nicht das Geschlecht entscheidend. Frauen und Männer würden heutzutage miteinander die Kirche gestalten. Der Geistliche wies auch auf den von der Bischofskonferenz eingeschlagenen Synodalen Weg hin, mit dem Antworten auf die Fragen der Zeit zum Glauben und der Kirche gefunden und etwas bewegt werden solle.

Ein Dank für die Unterstützung beim Barthlmarkt kam von Bürgermeister Reiner Gäbl. Angesichts der wachsenden Angriffe auf Verantwortliche in Kommunen, Kirche und Rettungsorganisationen forderte er mehr Respekt gegenüber allen Helfern. Eine Verbindung zur kirchlichen Gemeinschaft sieht Gäbl beim vorgesehenen Ausbau der Brennerstraße, die direkt an die Pfarrkirche grenzt.

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