Eslarn
26.05.2018 - 15:14 Uhr

Gefährliche Kurven entschärfen

Der Ausbau der Staatsstraße 2154 von Eslarn in Richtung Gewerbegebiet startet vermutlich im Juni oder Juli. Die Maßnahme soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Leitender Baudirektor Henner Wasmuth und Baudirektor Gerhard Kederer erläutern Robert Brenner, Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, Wolfgang Voit, Karl Grießl von der Eslarner CSU und Kreisrätin Andrea Lang aus Pleystein (von links) den Straßenausbau. gz
Leitender Baudirektor Henner Wasmuth und Baudirektor Gerhard Kederer erläutern Robert Brenner, Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, Wolfgang Voit, Karl Grießl von der Eslarner CSU und Kreisrätin Andrea Lang aus Pleystein (von links) den Straßenausbau.

(gz) Mit dem CSU-Ortsverband informierte sich MdB Albert Rupprecht über den Ausbau der Staatsstraße 2154 von Eslarn in Richtung Gewerbegebiet. Der Abgeordnete und die CSU-Abordnung hielten die Entschärfung zweier Kurven und den Bau einer separaten Abbiegespur zum Gewerbegebiet, sowie einer Abbiegehilfe an der Einmündung nach Thomasgschieß dringend erforderlich. Damit werde vor allem der Verkehrssicherheit Rechnung getragen, waren sich alle einig.

Leitender Baudirektor Henner Wasmuth und Abteilungsleiter Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach erläuterten dem Abgeordneten, der Kreisrätin Andrea Lang aus Pleystein, den Eslarner CSU-Markträten Wolfgang Voit und Karl Grießl sowie stellvertretendem CSU-Vorsitzenden Robert Brenner das Projekt. "Die Maßnahme mit rund zwei Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern finanziert und für Einzelmaßnahme wie Abbiegespur zum Gewerbegebiet ist die Marktgemeinde verantwortlich." Die Staatsstraße 2154 wird ab der Einmündung der Nürnberger Straße bis zur Querung des Bocklwegs am Gewerbegebiet auf rund 1,9 Kilometern ausgebaut. Die gefährliche Kurve mit der Kuppe am Gerberkreuz soll durch eine Geländeanhebung entschärft werden, ebenso die langgezogene Kurve an der ehemaligen Gaststätte "Ritterklause".

Künftig können Fahrzeuge sicher auf einer separaten Abbiegespur ins Gewerbegebiet einbiegen. An der Einmündung nach Thomasgschieß halte die Fachbehörde eine Straßenverbreiterung und eine sogenannte Abbiegehilfe für ausreichend. Zur Diskussion stand zudem der Wunsch der Getränkehandlung Bauer auf eine außerörtliche zweite Zufahrt von der Staatsstraße zu seinem Grundstück. Verwirklicht werden soll als straßenbegleitende Maßnahme entlang der Staatsstraße der Bau einer Radweganbindung vom Bocklweg in Richtung Zankeltrad. CSU-Vorsitzender Voit hielt wie seine Kollegen diesen Lückenschluss zur Beseitigung unfallträchtiger Stellen sehr wichtig.

Start der Baumaßnahme soll voraussichtlich im Juni oder Juli sein, so dass 2019 mit der Fertigstellung gerechnet werden kann. Das Straßenbauamt wirke laut Leitender Baudirektor Henner Wasmuth auch beim Ausbau der Staatsstraße am Tillyplatz in Eslarn mit.


 
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