Die Bankreihen im Kommunbraumuseum füllten um zweiten Bürgermeister Georg Zierer 36 Vorsitzende, Stellvertreter und Vorstandsmitglieder von örtlichen Vereinen und Organisationen. Als Festleiter des Heimatfests bat Zierer mit stellvertretendem Festleiter Daniel Biermeier die Vereine um kräftige Unterstützung.
Erinnert wurde an die kommunale Veranstaltung „Tag des Bieres“ der Gemeinde und Kommunbrauer am 23. April und das Heimatfest vom 31. Juli bis 9. August. „Das Heimatfest bedeutet für die Mitglieder der Vereine nicht nur feiern, sondern vor allem viel Arbeit.“ Es wird auch ein Festabzeichen geben, mit dem an bestimmten Tagen der Eintritt zu Veranstaltungen gewährt wird. Bei manchen Events ist jedoch zusätzlich ein Eintrittsgeld erforderlich. Kräftige Unterstützung sei laut Zierer beim Zeltauf- und -abbau erforderlich, wobei wichtig ist, dass an den Vortagen am Freitag und Samstag genügend Helfer vor Ort sind.
Mithelfen wird auch die Bundeswehr mit 19 Soldaten. Der Hauptausschank muss mit 8, die Bar mit 15, der Weizen- und Weinstand mit jeweils 4 Helfern besetzt werden. Der Festleiter bat um weitere Anmeldungen von Seiten der Vereine. Um die Cocktails in einer separaten Bar kümmert sich Profi Thomas Bauer und um das kulinarische Angebot im Zelt Festwirt Reinhard Gschrey, der auch 2000 Maßkrüge, die Schankutensilien und erfahrene Bedienungen bereithalten wird. Bereits in trockenen Tüchern mit geschlossenen Verträgen sind nach einstimmigen Marktratsbeschluss die während der 10 Festtage aufspielenden rund 20 Musikkapellen. Allein am Markttag und beim Festzug spielen jeweils rund 10 Musikkapellen. An den ersten vier Tagen ist vor allem die Beteiligung der fahnenführenden Vereine, aber auch weiterer Vereine gefordert. Das Marktjubiläum startet mit einem Sterneneinmarsch und endet mit einem Brillantfeuerwerk.
Aufgrund der Auflösung des Heimatvereins „Die Eslarner in Nürnberg“, die laut Zierer zum falschen Zeitpunkt kam, ist mit den „Eslarnern in München“ beim Empfang und Festakt mit der Patengemeinde und Patenkompanie nur noch ein Heimatverein übrig. „Vielleicht findet sich ein Fahnenträger aus den Reihen der Nürnberger“, hofft Zierer. Der Bieranstich findet am Marktplatz statt. Jeweils einen Zelttag gestalten die Raiffeisenbank, Sparkasse und die Hubertusschützen. Vorgesehen ist eine Heimatfestausstellung, ein separater Seniorennachmittag, ein Konzertabend, eine Trachtenparty mit Ramasuri und Theateraufführung. Beim Kindernachmittag können Vereine verschiedene Spiele wie Sommerstocken, Laserschießen, Kegeln, Tennis und Torwandschießen anbieten und beim großen Markttreiben wird an allen Ecken musiziert. Das Markttreiben zieht sich vom Marktplatz, Tillyplatz, Schlossberg zum Bauriedlgarten, weiter zum Kommunbrauhaus in den Kurpark.
Mit ins Fest eingebunden ist das Treffen der Bayerischen Böllerschützen mit rund 1500 Teilnehmern. Da zum Feiern auch ein wenig Spaß gehört, wird zum Abschluss ein Brillantfeuerwerk angeboten, dass aus Sicherheitsgründen im südwestlichen Bereich des umzäunten Sportplatzes abgebrannt werden soll. Zierer mahnte die Vereine, endlich ihre Beiträge zur Festschrift in den kommenden Tagen abzugeben. Ein weiteres Thema der Vorständesitzung waren die Veranstaltungen. „Bitte meldet die Termine bei der Gemeinde an, um Überschneidungen zu vermeiden.“ Bereits vermerkt sind außerhalb des Heimatfests rund 40 Veranstaltungen der Vereine vom Schafkopf über Wanderungen, Beachparty, Landkreislauf, Basare, Ausflüge, Jubiläen, Versammlungen bis sonstige Festlichkeiten und zahlreiche interne Treffen.













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