26.01.2020 - 09:53 Uhr
EslarnOberpfalz

Indisches Ambiente im Pfarrheim

Das indische Festmahl bereiteten Febi, Reshma, Arya und Silby mit Pfarrvikar Bivin zu,
von Karl ZieglerProfil

Der Katholische Frauenbund organisierte einen indischen Abend und ein Student berichtete über das herrliche südasiatische LandZur Einstimmung auf das besondere Dinnerbüfett berichtete Tim Röbl aus Waldau über Land und Leute und die Gelassenheit der Menschen in Indien. Um die speziellen indischen Speisen kümmerte sich derweilen Pfarrvikar Bivin Plapparambil. Kräftig unterstützt beim Kochen wurde der Priester durch vier junge Inderinnen.

Der katholische Frauenbund hatte zu einem indischen Abend ins Pfarrheim „Sankt Marien“ geladen und konnte aufgrund der begrenzten Menge an leckeren Speisen nur eine gewisse Anzahl interessierter Frauen einladen. Während in der Küche geschnippelt und gekocht wurde, stimmte der 19-jährige Student Tim Röbl die geladenen Gäste mit beeindruckenden Bildern von seiner Indienreise auf das leckere indische Essen ein. Aus einem zufälligen Zusammentreffen zwischen dem indischen Pfarrvikar Bivin Plapparambil aus Eslarn und dem Studenten Tim Röbl aus Waldau in einem Fitnessstudio in Vohenstrauß entwickelte sich das Interesse an dem südasiatischen Land. Auch der ehemaligen Pfarrer Antony Soosai von Neukirchen „Sankt Christoph“ machte ihm die Reise so richtig schmackhaft und gab ihm dazu zahlreiche Tipps. Der Seelsorger Soosai hatte vor Jahren mit weiteren Mitstreitern den Verein „Hoffnung für Menschen“ gegründet. In der Küche bereiteten die 25-jährige Silby, 30-jährige Arya und die beiden 31-jährigen Reshma und Febi das Essen vor. Auf dem Büfett präsentierten die Köchinnen Hähnchen-Curry, Rindfleisch-Curry und als Beilage Gemüse-Curry, Reis mit Kokusmilch, Reis- und Mehlbrot. „Scharf, aber lecker“ so die Kommentare der Frauen.

Rezept für indisches Reismehl-Brot:

Zu 1 kg Reismehl kommen 3-4 Tassen heißes Wasser und 4 Tassen Kokosmilch in einen Topf, zudem ein halber Teelöffel Trocken-Hefe, 6 Esslöffel Zucker, 1 Teelöffel Salz, dann alle Zugaben gut verrühren. Anschließend den Inhalte im Topf bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Stunden gehen und fermentieren lassen. „Dann kann man mit dem Backen, wie bei bayerischen Pfannkuchen, loslegen“ schilderte Pfarrvikar Bivin und wünscht guten Appetit.

Der Student Tim Röbl berichtete auch von einer indischen Hochzeit und einer romantischen Zugfahrt.
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