10.04.2019 - 11:41 Uhr
EslarnOberpfalz

Innenangriff und Personensuche

Bestens gerüstet für den akuten Brandeinsatz war nach einer zufällig vorab angesetzten Übung die Eslarner Feuerwehr

Beim Aufstellen der 3-teiligen und 12 Meter langen Leiter waren mehrere Hände erforderlich.
von Karl ZieglerProfil

Die Aktiven der Feuerwehr trafen sich am alten Schulhaus zu einer Einsatzübung, ohne zu wissen, dass um Mitternacht der Übung ein Ernstfall folgen würde. Der fiktive Wohungsbrand mit vermissten Personen im mehrstöckigen Gemeindehaus setzte einen "Innenangriff" mit Atemschutz und eine Personensuche mit einer Wärmebildkamera voraus. Den Einsatz leiteten Zugführer Jürgen Merold und Gruppenführer Markus Lehner, die auch für die Vorbereitung verantwortlich zeichneten. In die Rolle der vermissten Personen schlüpften die Jugendfeuerangehörigen Marie Wazl und Felix Wild.

Zudem wurde ein zweiter „Angriffsweg“ über die 3-teilige Schiebeleiter von "Außen nach Innen" vorbereitet, mit der eine maximale Rettungshöhe von 12 Meter erreicht werden kann. Zum Aufstellen der schweren Leiter waren mehrere Hände erforderlich. Eine im zweiten Obergeschoss aufgefundene verletzte Person wurde mit einer Schleifkorbtrage und die andere mit einem Tragetuch aus dem brennenden Gebäude gerettet. Die Ersthilfe übernahmen die Helfer vor Ort Stefan Hammerl und Laura Roth vom BRK. Eine tadellose Übung bescheinigte bei der Abschlussbesprechung im Gerätehaus Kreisbrandmeister Thomas Kleber.

Keiner von den Anwesenden konnte ahnen, dass der Übung nur wenige Stunden später ein echter Einsatz folgen würde. Bestens gerüstet aus der Brandübung machten sich nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Weiden die Feuerwehr aus Eslarn mit weiteren Wehren aus der Region zum Brandeinsatz auf den Weg. Am Wohnhaus mit überbauter Dachterrasse in der Heubachgasse war ein "Innenangriff" und der Einsatz mit der Feuwehrleiter unter "echten Bedingungen" erforderlich. "Wir waren uns alle einig, dass die zufällige Einsatzübung die beste Voraussetzung für einen gelungenen Einsatz war", stellte Zugführer Jürgen Merold fest.

Mit der Feuerwehrleiter machten sich die Feuerwehrmänner auf in den zweiten Stock.
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