Eslarn
27.02.2020 - 10:14 Uhr

Jagdgenossenschaft Eslarn hat Datenschutzbeauftragten

Zum ersten Datenschutzbeauftragten der Jagdgenossenschaft wurde einstimmig Schriftführer Dominik Brenner gewählt. Im Zusammenhang mit dem Wegebau gab es zwischen Gemeinde und den Jagdgenossen eine Annäherung und ein Jagdpächter der Jagdgenossenschaft Eslarn möchte Niederwild in der Natur ansiedeln.

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung in die Zoiglstum „Beim Strehern“ folgten 28 Jagdgenossen. Die Einnahmen und Ausgaben erläuterte Kassier Erhard Bauer-Pfannenstein. In der Kasse befinden sich aufgrund eines Verzichts auf Wildschadenauszahlung zweier Landwirte zweckgebunden für den Wegebau weiterhin 2000 Euro. Zudem bat der Financier um zeitnahe Mitteilung bei Grundstücks- oder Besitzerwechsel, sowie bei Änderungen der Personen- oder Bankverbindungsdaten.

Anschließend berichtete Jagdvorsteher Karl Grießl über das abgelaufene Jagdjahr. Die geringen Wildschäden konnten die Grundeigentümer mit den zuständigen Jagdpächtern einvernehmlich regeln. In den vom Landratsamt eingesetzten vier neuen Wildschadenschätzer ist für den östlichen Landkreis Georg Kick aus Burgtreswitz zuständig. Der Abschussplan für Rehwild wird laut dem neu erstellten Vegetationsgutachten für 2019 bis 2021 beibehalten.

Der vom Jagdpächter Eugen Krysanovsk vom Jagdbogen B eingereichte Antrag über die Aufnahme von Dam- und Sikawild in den Abschussplan wurde genehmigt. Abschließend wies Grießl auf den Flächenkauf von 2,9 Hektar durch das Straßenbauamt und die Festlegung des Pachtzins auf 10 Euro pro Hektar an die Bayerische Forstverwaltung hin. „Der Jagdpächter hat huntertprozentigen Wildschadenersatz zu leisten und das erlegte Wild fällt dem Pächter zu.“

Jagdpächter Michael Forster (Jagdbogen A) sprach von einem schadenfreien Jahr. Der Abschussplan für Rehwild wurde mit 16 Stück erfüllt. Zudem wurden fünf Wildschweine, sieben Wildenten, fünf Füchse und ein Feldhase erlegt. Im Jagdbogen B wurden laut Ppächter Eugen Krysanovsk nur geringe Wildschäden gemeldet und 1 Rotwild, 5 Rehe, 22 Wildschweine, 10 Feldhasen, 2 Biber, 6 Dachse und 45 Füchse geschossen. Erfolgreich wurden einige Fasane und Rebhühner ausgesetzt. Ein besonderer Dank ging an Josef Meckl für das Futter.

Im Zusammenhang mit den zweckgebundenen 2000 Euro für den Wegebau versicherte zweiter Bürgermeister Georg Zierer, dass diese Angelegenheit bis Ende April erledigt sein werde. Wie schon vor längerer Zeit angesprochen, werde die Gemeinde das benötigte Material für den Wegebau kostenlos zur Verfügung stellen. Die Jagdgenossen Thomas Kleber, Wolfgang Kleber und Karl Grießl erklärten sich bereit, den Einsatz ihrer Maschinen der Jagdgenossenschaft nicht in Rechnung zu stellen. Im Vorfeld sollen bei einem Treffen mit Zierer, Bauhofleiter Anton Hochwart und den Vertretern der Jagdgenossenschaft die zu reparierenden Flurwege festgelegt werden. Forstamtsrat Rudolf Stadler aus Schönsee vom Forstbetrieb Flossenbürg sprach den Stand beim Auftreten der Afrikanischen Schweinepest an. Mit mobilen Saufängen soll das Vorkommen von Schwarzwild in Grenzen gehalten werden.

 
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