Das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach (OGO) organisierte am Freitag zeitgleich in 13 Gemeinden verteilt auf zwei Landkreise gemeinsam mit den Bürgermeistern, den Elternbeiräten, der Schulleitung und dem Förderverein "Ortenburger" die Übergabe von rund 700 Mund-Nasen-Masken an die Gymnasiasten. Diese stammen vom Trachtenhaus Ebnet aus Dietersdorf.
In Eslarn nahmen über 40 Kinder und Jugendliche ihre Maske in Empfang. Da am heutigen Montag für einen Teil der Schüler wieder der Unterricht beginnen, verglich Vorsitzender Manfred Klug vom Förderverein "Ortenburg" den Ausgabetag am Freitag mit einer Punktlandung. Die Initiative für die Maskenbeschaffung und -verteilung kam von den Schülern der Q11 und der Schülermitverwaltung, die bei der Aktion von Schulleiter Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer, Vorsitzenden Hans Steinsdorfer vom Elternbeirat, Vorsitzenden Manfred Klug vom Förderverein "Ortenburger" und dem Jahrgangsstufensprecher Roman Fischer bestens unterstützt wurden.
Die Masken stammen vom Trachten- und Dirndlhersteller Michael Ebnet aus Dietersdorf, der seine Produktion um Schutzmasken erweitert hatte. Aus mehr als 8000 Meter Stoff und 5000 Meter Gummi entstanden bequem zu tragende Schutzmasken. Bereits zuvor konnte sich auf der Internetplattform des OGO jeder auf eine bestimmte Größe festlegen.
Eine Herausforderung war für die Verantwortlichen der Schule die Organisation des Ablaufs bei der Übergabe, auch in Eslarn. Ein reichlicher Abstand von Schüler zu Schüler, die der Reihe nach zur Ausgabe in die Turnhalle durften, gewährleistete eine geordnete Ausgabe. "Um sich und andere zu schützen, ist ein Schulunterricht nur mit Masken möglich, auch wenn man darunter leicht schwitzt", stellten die Jugendlichen Sebastian Rieder und Lukas Dobmeier fest. Eine Aufteilung der Jahrgangsstufen in verschiedene Zeitfenster garantierte die Anwesenheit von nur wenigen Schülern. Für einen geordneten Ablauf mit Abstand in den einzelnen Orten sorgten Mitglieder von Elternbeirat, Förderverein, Lehrer und Schüler der Schülermitverantwortung, Qualifikationsstufe und von den Projektseminaren. Ein Dank für die Unterstützung an Bürgermeister Reiner Gäbl kam vom Vorsitzenden Manfred Klug vom Fördervereins "Ortenburger". Gäbl wies darauf hin, dass die Gemeinde seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein ist. Sollte die Maske nicht passen, könne diese in der Schule umgetauscht werden.
Die nächste größere Herausforderung wird die Organisation des Ablaufes der einzelnen Unterrichte sein. Der Schulbetrieb beginnt zuerst für die Abschlussklassen.



















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