Bürgermeister Reiner Gäbl hat in der Marktgemeinderatssitzung am Dienstagabend für den 27. April die Einweihung der Raststation beim alten Bahnhof in Eslarn angekündigt. „Das ist ein Objekt, bei dem wir von anderen Kommunen beneidet werden, und es ist das einzige europäische Projekt für Radfahrer, das mit 90 Prozent gefördert wurde, weil es zum Radweg von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer gehört“, sagte Gäbl.
Die Aufstellung des Haushaltsplanes 2025 für den Markt Eslarn dauert heuer ungewöhnlich lange. Schuld daran ist der Bürgerentscheid am 13. April, von dessen Ergebnis die Höhe bestimmter Ausgaben für die Ertüchtigung der Kläranlage abhängig ist. Kämmerer Roland Helm legte in der Sitzung eine Übersicht über den wahrscheinlichen Verwaltungshaushalt 2025 vor.
Kosten für das Heimatfest
Der aktuelle Ansatz für die Einnahmen und Ausgaben beläuft sich auf 7.105.500 Euro. Kämmerer Roland Helm hat in der Gruppenübersicht die einzelnen Beträge aus den Haushaltsstellen denen des Vorjahres gegenübergestellt. Dabei wird deutlich, dass die angesetzten Einnahmen aus der Gewerbesteuer von 900.000 Euro auf 570.000 Euro zurückgehen werden. Möglich in 2025 ist auch die Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 507.500 Euro. Eine besondere Aufgabe wartet auf den Kämmerer mit der Abdeckung der Kosten für das Heimatfest 2025. Einigkeit bestand im Gremium darüber, dass der Haushalt 2025 nach Möglichkeit in der Sitzung des Marktgemeinderates im Mai beschlossen werden soll.
In unmittelbarem Zusammenhang mit dem Haushalt 2025 stehen auch die erheblichen über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahres 2024. Diese gliederte Kämmerer Helm in die Bereiche Verwaltungshaushalt mit 110.287 Euro und Vermögenshaushalt mit 106.778 Euro auf. Im Verwaltungshaushalt sind die Überschreitungen der Haushaltsansätze besonders bei den Ausgaben für den Bürgerentscheid (Mehrausgaben 8.299 Euro), bei den Stromkosten Kläranlage (Mehrkosten 12.320 Euro) und bei der Gewerbesteuerumlage (Mehrausgaben 20.084 Euro) auffallend.
Im Vermögenshaushalt fallen die Mehrausgaben für die Raststation (Hochbau) mit 77.972 Euro auf. Der Marktgemeinderat genehmigte die erheblichen über- und außerplanmäßigen Ausgaben.
Klare Absage für PV-Anlage
Eine klare Absage gab es für Jürgen Bösl, stellvertretend für die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts in Gründung (GdbR i.G.), und dessen Antrag, eine Teilfläche des Daches des neuen Feuerwehrgerätehauses für die Errichtung einer Photovoltaikanlage durch mehrere Mitglieder der Feuerwehr nutzen zu können. Der Marktgemeinderat war sich einig, die Aufstellung eines Energienutzungsplanes nicht abzuwarten, sondern als Markt Eslarn diese Dachflächen für den nämlichen Zweck zu nutzen.
Einstimmig erteilte der Marktgemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag für den Abriss eines Satteldaches sowie der Aufstockung der Garage auf dem Grundstück Flurnummer 1040, Gemarkung Eslarn.














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