Eslarn
12.10.2026 - 10:00 Uhr

Offener Mittagstisch in Eslarn soll Begegnungen und Gemeinschaft fördern

Hausgemachte Gerichte zu sozialverträglichen Preisen: Dieses Angebot soll es in Eslarn ab November zweimal monatlich geben. Der „Offene Mittagstisch“ ist insbesondere für Senioren gedacht, aber nicht nur für sie.

Die beiden Initiatoren des Projekts, Quartiersmanagerin Petra Brenner und der Eslarner Catering-Unternehmer Matthias Rupprecht, legten die ersten Termine und Speisen fest. Bild: Karl Ziegler
Die beiden Initiatoren des Projekts, Quartiersmanagerin Petra Brenner und der Eslarner Catering-Unternehmer Matthias Rupprecht, legten die ersten Termine und Speisen fest.

Gemeinsam essen, miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben: Mit einem „Offenen Mittagstisch“ möchte die Quartiersmanagerin Petra Brenner von der Marktgemeinde Eslarn ein neues Angebot schaffen. Die Idee soll insbesondere älteren Menschen zugutekommen, aber ausdrücklich allen Interessierten offenstehen. Die ersten beiden Termine sind für Donnerstag, 5. November, und Donnerstag, 19. November, im Gemeindehaus in der Schulhausstraße 1 geplant. Bei entsprechender Nachfrage soll der Mittagstisch zunächst zweimal monatlich stattfinden und später gegebenenfalls ausgeweitet werden.

Bei einem Vorbereitungsgespräch tauschten sich Quartiersmanagerin Petra Brenner und der Eslarner Catering-Unternehmer Matthias Rupprecht über die konkrete Umsetzung aus. „Wir freuen uns über weitere Helferinnen und Helfer, die sich gern bei mir melden können“, fügte Brenner an. Im Mittelpunkt des geplanten Mittagstisches stehen einfache, schmackhafte Gerichte zu sozialverträglichen Preisen.

Für soziale Kontakte

Matthias Rupprecht, der sich in diesem Jahr mit seinem Catering-Unternehmen „Bahnis-Schmankerl“ in Eslarn selbstständig gemacht hat, möchte mit seinem Angebot nicht nur für Genuss und Qualität sorgen, sondern sich auch sozial engagieren. „Essen in Gemeinschaft schmeckt nicht nur besser – ein solches Angebot kann insbesondere für allein lebende Menschen auch dazu beitragen, soziale Kontakte zu fördern und Einsamkeit vorzubeugen“, beschreibt Petra Brenner den Gedanken hinter dem Projekt.

Bei jedem Mittagstisch sollen künftig zwei Gerichte zur Auswahl stehen. Die Speisekarte wird jeweils im Vorfeld bekannt gegeben und am Rathaus sowie am Gemeindehaus ausgehängt. Außerdem soll bei jedem Treffen bereits das Essensangebot für den nächsten Termin vorgestellt werden. Für den Einstieg brachte Rupprecht unter anderem Eierschopperla nach traditioneller Art ins Gespräch, die sich beispielsweise mit Apfelkompott servieren lassen. Als zweite Speise ist Paprikahendl mit Nudeln vorgesehen.

Hausmannskost und auf Wunsch

Auch bei den künftigen Gerichten möchten die Verantwortlichen auf traditionelle Hausmannskost setzen. Mehlspeisen, Pröselbart nach Art von früher, Tafelspitz, gelegentlich ein Braten oder ein herzhafter Eintopf könnten ebenso auf dem Speiseplan stehen wie Apfelstrudel. Entscheidend ist, dass die Gerichte schmecken, bezahlbar bleiben und möglichst viele Geschmäcker ansprechen. Dabei sollen auch Wünsche der Gäste berücksichtigt werden.

Bei den Getränken soll es ebenfalls unkompliziert zugehen: Qualitativ hochwertiges Leitungswasser wird kostenlos angeboten. Weitere vorhandene Getränke können zu moderaten Preisen erworben werden. Damit möglichst kein Essen im Abfall landet, können Gäste bei Bedarf eigene Behälter mitbringen, um übrig gebliebene Speisen mitzunehmen.

Damit die benötigten Mengen rechtzeitig geplant und die Mahlzeiten frisch vorbereitet werden können, ist eine verbindliche Anmeldung mit Angabe des gewünschten Gerichts mindestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin erforderlich. Die Gäste werden gebeten, am Veranstaltungstag vor 12 Uhr einzutreffen. Anmeldungen nimmt Petra Brenner telefonisch, per SMS oder Whatsapp unter der Nummer Telefon 0151/21 79 26-19, unter 09653/92070 sowie per E-Mail an pbrenner[at]eslarn[dot]de entgegen.

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