Eslarn
12.12.2018 - 14:30 Uhr

Open Stage im Heustodl

Der Live-Auftritt der Yellowcakes in Eslarn sorgt generationsübergreifend für Begeisterung.

Die Band "Yellowcakes" begeistert mit Alternativ-Rock. Bild: gz
Die Band "Yellowcakes" begeistert mit Alternativ-Rock.

Die Band "Yellowcakes" aus dem Frankenland rockte mit Alternativ-Rock und bunten Einflüssen aus den 1960er und 1970er Jahren die Bühne im "Heustodl". Eine Besonderheit bei der Open-Stage war die musikalische Einheit mit Gitarre, E-Gitarre und Schlagzeug, der mehrstimmige Gesang und anspruchsvoller Rock.

Ein wahrer Hingucker war das Markenzeichen des Trios: Schwarze Hose, Schuhe, Weste und Krawatte überm weißem Hemd, echte Gentleman im klassischen Business Outfit. Die Band mit Stefan Besner, Kolja Becker und Ivo Endner trat mit dem veröffentlichten Song "Break Free" ins Musikgeschäft und begeistert ihre Fans mit zehn Eigenkompositionen aus Rock und Pop. "Wir wollen selbstverständlich ganz nach oben" gab sich der 27-jährige Stefan Besner selbstbewusst. Vorerst geht es der Gruppe möglichst viele Gigs zu spielen, um die eigenen Ausgaben reinzuholen und ohne den Spaß an der Musik zu verlieren. Im kommenden Jahr soll die erste Albumproduktion mit 10 bis 14 Songs den Musikmarkt bereichern. Abgesehen vom Song "Cheat Day", der von Kolja Becker stammte und von Abnehmen, Diät und einem Schummeltag handelt, sind alle Songs von Stefan Besner.

Die "Yellowcrakes" sorgten mit ihren eigenen Musikstil und Repertoire unter den Zuhörern für Begeisterung. Jeder der drei hat zwar seine eigene Geschichte, aber eines haben die Musiker gemeinsam: Sie spielten bereits als Kind ein Instrument und wollte einfach nur Musik machen und andere unterhalten. "Wir covern bewusst nicht, weil es genügend derartige Bands gibt", lautet die Philosophie der Bandmitglieder. Der perfekte Auftritt im Musikcafe "Heustodl" war für das Trio ein weiterer Griff zu den Sternen. Der musikalische Vortrag reichte von Gedankenspielen wie „Love“, einer ikonographischen Darstellung der Liebe als tatsächlicher Serienkiller, über „Voices“, den Kampf mit den unzähligen Stimmen im eigenen Kopf bis hin zu „Beloved Zombies“, einer Parabel auf die Verdummung der Bevölkerung mit Anspielung auf so manche Literatur.

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