28.02.2020 - 14:24 Uhr
EslarnOberpfalz

Thomas Kleber (CSU): "Der Bürger kommt zu kurz"

Bei der Wahl zum Bürgermeister in Eslarn will CSU-Kandidat Thomas Kleber die Anliegen der Bürger stärker in den Fokus rücken. Auch Wasserschutz ist ein Thema, das er beim politischen Aschermittwoch anspricht.

Bürgermeisterkandidat Thomas Kleber (stehend) spricht beim politischen Aschermittwoch.
von Externer BeitragProfil

Am Aschermittwoch lud der CSU-Ortsverband zum traditionellen politischen Aschermittwoch mit Reden und Fischgericht in die Gaststätte zur Tillyschanz ein. Vorsitzender Wolfgang Voit freute sich über den guten Besuch.

Deftig fiel die politische Kost aus, die Bürgermeisterkandidat Thomas Kleber im Anschluss servierte. Motivation seiner Kandidatur sei, dass der Eslarner Bürger aus dem Fokus geraten sei. Mit der einseitigen Konzentration auf Großprojekte würden kleinere Maßnahmen wie der Zustand der Grünanlagen udn Wege vernachlässigt. Im Sinne der Bürger werde es, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden, in Zukunft mehr Information und Kommunikation aus dem Rathaus geben.

Zum Thema Schulden führte Kleber aus, dass es für ihn nicht nachvollziehbar sei, dass sich die SPD-Fraktion als alleiniger „Schuldenabbauer“ darstellt. Sinnvolle Projekte wie das Gewerbegebiet und das Baugebiet „Am Sportplatz“ hätten es vielen Eslarnern ermöglicht, im Heimatort wohnen zu bleiben und hier auch arbeiten zu können. "Maßnahmen, die durch die CSU geplant und umgesetzt wurden", sagt der CSU-Kandidat. Nach Zeiten der Investition gebe es natürlich auch für ihn Zeiten des Schuldenabbaus. "Wer nicht investiert zur richtigen Zeit, der verliert den Anschluss!“

Die Investitionen in das eigene Trinkwasser als wertvolles Gut einer Gemeinde seien richtig gewesen. Wasserschutz sei ihm ein wichtiges Anliegen, so Kleber. Was er allerdings nicht mitmache, sei das Schüren von Vorurteilen, verbunden mit einem Generalverdacht gegen alle Landwirte. Es würde unter den Tisch gekehrt, dass Eslarn kein Problem mit Nitrat im Trinkwasser hat.

Einen Seitenhieb gab´s vom CSU-Bewerber für den politischen Gegner: "Offensichtlich ist man in der Eslarner SPD inzwischen auch von der Werbewirksamkeit von Großbannern überzeugt. Beim Nachzählen der Kandidaten musste er allerdings feststellen, dass nur 26 Personen abgebildet sind", so Kleber. Das so beworbene „starke Team“ lasse anscheinend nicht immer alle Spieler mitmachen.

Anschließend ging Gastredner stellvertretender Landrat Albert Nickl auf die Kreispolitik ein. Landrat Meier habe eine umsichtige und erfolgreiche Politik betrieben. Auch Eslarn profitiere davon durch die Sanierung der Brennerstraße.

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