09.10.2019 - 09:49 Uhr
EslarnOberpfalz

Wurstkorb des Siegers gleich verspeist

Der beste Schütze beim Brotzeitschießen in Eslarn darf sich über einen Korb voller Leckereien freuen. Das Schießen mit einem Seitenspanner ist für viele Teilnehmer eine Herausforderung.

Den Wurstkorb mit Wild überreichte zweiter Schützenmeister Markus Werner (re) an den Sieger Thomas Ziegler (Bildmitte). Knapp dahinter folgte auf dem zweiten Platz der leidenschaftliche Schütze Markus Brenner (links) und Dritte wurde Madeleine Forster (Dritte von links).
von Karl ZieglerProfil

Im Jahresprogramm der Schützengesellschaft Hubertus mit enthalten sind unter den kurzweiligen Veranstaltungen das Brotzeitschießen, bei dem die Kameradschaft und der Humor im Rampenlicht stehen. Die Idee mit dem Seitenspanner einen Schießwettbewerb durchzuführen hatte im letzten Jahr der Vereinsausschuss. Das Gaudischießen kam so gut an, dass sich 28 Schützen daran beteiligten.

Es war kein alltäglicher Schießwettbewerb und für die meisten sehr ungewohnt, mit einem alten Seitenspanner aus den 70er Jahren und vor allem ohne Ausrüstung zu schießen. Das Sportgerät ist ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert und aufgrund der guten Pflege in einem Topzustand. Der Seitenspanner folgte in den 1960er Jahren den Knicklauf-Waffen, wurde 1980 von den vorkomprimierten Luftdruckwaffen und in den 90er Jahren von den Pressluft-Waffen abgelöst. All denen folgen aktuell die Laserwaffen. Da das spezielle Gewehr mit Seitenspanner letztmals vor Jahren bei einem Rundenwettkampf zum Einsatz kam, war das System den älteren besser bekannt als den jüngeren Mitgliedern.

Aber nicht nur das Schießen mit dem ungewohnten Sportgerät, sondern vor allem das Schießen ohne Hilfsmittel wie Schießjacke war eine weiteres Handicap. Aber Spaß machte es allen und den besten Schützen winkten leckere Brotzeiten aus heimischer Produktion. Als Preise gab es regionale Wurst- und Fleischprodukte zu gewinnen.

Den Wurstkorb mit Wild überreichte zweiter Schützenmeister Markus Werner an den Sieger Thomas Ziegler. Knapp dahinter folgte auf dem zweiten Platz der leidenschaftliche Schütze Markus Brenner und Dritte wurde Madeleine Forster. Beim gemütlichen Miteinander durften sich nicht nur die besten zehn Schützen, sondern alle auf eine deftige Brotzeit freuen. Gemeinsam mit den Konkurrenten verspeisten die Gewinner die leckeren Preise, so dass am Ende keine Trophäe mit nach Hause genommen wurde.

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