15.11.2018 - 10:40 Uhr
EslarnOberpfalz

"Zeichen für den Frieden setzen"

Die Trautwein-Volksschule Moosbach und die Skola in Bela nad Radbuzou organisieren in Absprache mit den Schulen Eslarn und Tännesberg in Bela einen Gottesdienst und erinnern an frühere und noch bestehende kriegerischen Auseinandersetzungen.

Die Kirchenbänke in Bela waren bei den letzten Friedensgottesdiensten stets voll besetzt.
von Karl ZieglerProfil

Mit einer Bilderpräsentation und mit Fürbitten setzen tschechische und deutsche Schüler einen Tag vor dem Volkstrauertag, Samstag, 17. November, um 19 Uhr ein Zeichen der Erinnerung und Mahnung zum Frieden. Mit diesem bilateralen Friedensaufruf und der Aktion Frieden gedenken die Kinder und Jugendlichen der vier Schulen an die vielen Opfer der beiden Weltkriege und an die Geschichte beider Länder. "Damit wollen wir ein persönliches Zeichen für den Frieden setzen und zeigen, wie wichtig die Idee zur Völkerverständigung ist" begründet Josef Rauch. Den Pontifikalgottesdienst zelebrieren Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg und der emeritierte Diözesanbischof Frantisek Radkovski aus Pilsen mit Geistlichen aus den Pfarreien. Im Anschluss findet am Ehrenmal vor der Kirche eine Gedenkfeier mit Ansprachen der Bürgermeister und Kranzniederlegungen statt. Zum Friedensgottesdienst in die Kirche und zur Gedenkfeier am Ehrenmal sind alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus den vier Gemeinden eingeladen. Die geladenen Gäste treffen sich abschließend in der tschechischen Schule in Bela zu einem gemütlichen Ausklang.

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