Einen besonderen Ehrentag durfte Johann Haller aus Etsdorf am 18. Juni feiern. Anlässlich seines 90. Geburtstags besuchte ihn Erster Bürgermeister Reiner Wiedenbauer persönlich und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde, wie diese mitteilt. Johann Haller wurde am 12. Juni 1936 in Etsdorf geboren. Er besuchte die Volksschule und wuchs als elftes von insgesamt zwölf Kindern von Anna und Johann Haller auf. Seine Heimatverbundenheit und sein Bezug zu Etsdorf begleiten ihn bis heute.
Hallers beruflicher Weg führte ihn zunächst in die Ziegelhütte nach Trisching. Bis zu seinem Renteneintritt war er bei der Firma Buchtal beschäftigt. tarbeiter. In der St.-Barbara-Kirche in Etsdorf gab er seiner Frau Maria, geborene Birner – ebenfalls aus Etsdorf – das Jawort. Gemeinsam bekam das Ehepaar zwei Kinder: Tochter Renate und Sohn Hans. Die Familie wuchs weiter: Heute gehören die vier Enkelkinder Johannes, Simon, Leonie und Julia sowie die drei Urenkel Katharina, Ferdinand und Toni zur Familie. Seine Ehefrau Maria verstarb im Jahr 2021.
Heute lebt Johann Haller im Haus seines Sohnes Hans und dessen Ehefrau Michaela. Auch Enkel Simon wohnt mit seiner Familie im selben Haus. Damit leben vier Generationen unter einem Dach – ein Umstand, den der Jubilar sehr genießt. „Es ist schön, immer jemanden um sich zu haben. Ich bin sehr dankbar, dass sich meine Familie so liebevoll um mich kümmert“, erzählt Haller sichtlich zufrieden.
Zu den Gratulanten an seinem 90. Geburtstag zählten neben der Familie und Verwandtschaft auch Nachbarn, Pfarrer Moses Gudapati, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Etsdorf, Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Etsdorf sowie Erster Bürgermeister Reiner Wiedenbauer.
Der Jubilar ist seit vielen Jahren Mitglied bei der FFW Etsdorf und beim OGV Etsdorf und fühlt sich den Vereinen und der Dorfgemeinschaft sehr verbunden. In seiner Freizeit genießt er vor allem kurze Spaziergänge und die Zeit mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln. Früher war er gerne im Wald unterwegs, und bis heute gehört das tägliche Lesen der Zeitung zu seinem festen Ritual.
Auch die regelmäßigen Besuche der Tagespflege in Hirschau bereiten ihm viel Freude. Zweimal wöchentlich verbringt er dort Zeit in Gesellschaft und fühlt sich nach eigener Aussage sehr wohl.













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