25.11.2021 - 11:44 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Gemeinderat Etzelwang zwei Tage in Klausur

Im Bild (von links) Kämmerer Christian Link, Geschäftsleiterin Kerstin Brünning, Bürgermeister Roman Berr, Zweite Bürgermeisterin Lydia Zahner (Fünfte von links) und Gemeinderäte Christoph Miszka, Gerhardt Pirner, Markus Wagner, Christoph Pirner, Heinz Maschalek, Harald Heinl, Karl Adelmann, Ernst Scharr, Benjamin Rischkau und Sonja Kurz.
von Autor SREProfil

Zwei Tage zogen sich die Mitglieder des Gemeinderats Etzelwang hinter die verschlossenen Türen des örtlichen Gemeindestadels zurück, um kommunalpolitische Handlungsfelder zu erörtern und Zielesetzungen zu erarbeiten. Aber auch Verhaltensregeln im Umgang miteinander waren ein Thema, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Wie bereits in der Vergangenheit folgte der Gemeinderat der Gepflogenheit, wenn auch Corona-bedingt mit erheblicher Verzögerung, nach einer Neukonstituierung des Gremiums in Klausur zu gehen. Die Moderation übernahm Stefanie Utz von der „Sinnwerkstadt“ in Regensburg, die auf Organisations-, Team- und Strategieentwicklung spezialisiert ist, heißt es weiter.

In einem ersten Teil erhielten die Teilnehmer vom Kämmerer der Stadt Zwiesel, Dirk Osbahr, Informationen über praktische Erfahrungen zum staatlich geförderten Stabilisierungs- und Konsolidierungskonzept. Ergänzt wurden diese durch Erläuterungen des eigenen Kämmerers Christian Link. Nach einer Bestandsaufnahme zur Lage der Gemeinde durch Bürgermeister Roman Berr wurden im Weiteren die Erwartungen an die Klausur abgefragt. Hierbei wurden nahezu alle kommunalen Bereiche genannt. Utz machte eine Einführung in strategisches Handeln und betonte hierbei die Wichtigkeit gezielten Vorgehens; es komme darauf an, nicht nur „die richtigen Dinge zu tun, sondern auch die Dinge richtig zu tun“. Dies diene der Wettbewerbsfähigkeit und der Umsetzung von Visionen und Leitbildern.

Es folgte die Erarbeitung von ausgesuchten Handlungsfeldern nach Zielen, Strategien und Maßnahmen einschließlich deren Priorisierung. Unter anderem ging es hierbei um Kita, Kindergarten und Schulen, die Wohnraumentwicklung sowie die gemeindeeigenen Liegenschaften einschließlich des Schlosses in Kirchenreinbach. Einen besonderen Bereich bildete der Umgang miteinander innerhalb des Gemeinderatsgremiums, zu dem unter Anleitung von Sabine Utz dienliche Grundsätze festgelegt wurden, heißt es. Am Ende stand die Zusammenfassung aller Ergebnisse in einer Aufgabenliste und die Einordnung nach zwingenden Aufgaben, aufschiebbaren Pflichtaufgaben oder sinnvollen sonstigen Aufgaben und wünschenswerten Maßnahmen.

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