Wo die Gemeinde Etzelwang der Schuh drückt, wollte der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Schwartz erfahren. Er brachte seinen Parlamentskollegen Eberhard Rotter mit, der aus dem Allgäu stammt und in der CSU-Fraktion die Arbeitsgruppe Verkehr, Wohnungsbau- und Städtebau leitet.
Bürgermeister Roman Berr sprach von einem leichten Anstieg der Einwohnerzahlen. Die Gemeinde bemühe sich, junge Einheimische zu halten und Neubürger zu gewinn. Das Schulhaus biete eine Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen, wenn es entsprechend saniert werde. MdL Rotter empfahl ihm ein neues Förderprogramm, das den Kommunen für die Bereitstellung von Wohnraum finanzielle Unterstützung biete.
Der Pendolino-Halt in Etzelwang schaffe schnelle Verbindungen zu Arbeitsplätzen in den Nachbarstädten. Zu diesem Thema schaltete sich Hans-Jürgen Haas, Geschäftsführer des Zweckverbands Nahverkehr Amberg-Sulzbach, ins Gespräch ein. Er beklagte die rückläufige Förderung für den öffentlichen Personennahverkehr und forderte eine bessere finanzielle Ausstattung. Diese sei nach den Worten Rotters vorgesehen.
Planungssicherheit für Investitionen und der Mangel an Fahrern lagen dem Busunternehmer Peter Bruckner am Herzen. Er sprach sich dafür aus, Firmen weiterhin für den öffentlichen Personennahverkehr einzusetzen, machte aber auf die Beschwerden mancher Bürger aufmerksam, die sich durch die Nachtfahrten gestört fühlten. Eine geänderte Taktung könnte dem abhelfen und außerdem Vorteile für den Einsatz der Busfahrer bringen. Im Blick auf Nachtfahrten mit wenigen Fahrgästen schwebte Rotter als mögliche Alternative der Einsatz sogenannter Smart-Busse vor.
Zu einer Gesprächsrunde im Gemeindestadel stießen CSU-Mitglieder aus der Gemeinde Etzelwang und dem Landkreis dazu. Bürgermeister Roman Berr äußerte dabei seine Sorge, dass der Pendolino nach einer Elektrifizierung von der Bahnstrecke Nürnberg - Schwandorf verschwinden könnte. Wenn mit Strom betriebene Züge ohne Neigetechnik langsamer fahren, wäre das zum Nachteil der Pendler und anderer Fahrgäste.
Bezahlbare Baupreise bildeten ein weiteres Thema. Neben der wachsenden Zahl von Vorschriften sprach Bernhard Schöppl den Erdaushub, dessen Entsorgung immer mehr zum Kostentreiber werde. Das bestätigte Peter Achatzi mit einem Beispiel aus der Gemeinde Neukirchen.
Auf Mobilfunklöcher im Lehental wies Gerhard Pirner hin. Er hegte die Hoffnung, dass die Abgeordneten bei den Netzbetreibern Verbesserungen für den Mobilfunk bewirken könnten. Dazu könnten vorhandene Funkmasten genutzt werden.














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