Das Gesetz will es so: Die Gemeinde muss ihr Wasserschutzgebiet neuen Verordnungen anpassen. Das Landratsamt hat sie dazu aufgefordert. Wie sie das am besten tut, erklärte den Gemeinderäten Stefan Wagemann von Planungsbüro R&H Umwelt.
Das 1993 ausgewiesene, 0,56 Quadratkilometer große Schutzgebiet hat bei einer Momentanableitung von 2,5 Liter pro Sekunde eine maximale Tagesentnahme von 150 Kubikmeter Wasser und eine Jahresentnahme von 30000 Kubikmetern. Die Gefährdungspotenziale liegen in der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Hierfür gelten je nach Zone unterschiedlich strenge Vorschriften. Die werden nun in einer neuen Fassung textlich überarbeitet. Weidewirtschaft, Freiland-, Koppel- oder Pferchtierhaltung darf nur auf Grünland ohne flächige Verletzung der Grasnarbe erfolgen. Erlaubt sind hier etwa Bohrungen für Bodenuntersuchungen bis zu einen Meter Tiefe, landwirtschaftliche Bodenbearbeitung, Drainagen und bestimmte Pflanzenschutzmittel.
Einstimmig billigte der Gemeinderat den Entwurf der neuen Verordnung.
Zu Umbauarbeiten wegen der Ganztagsbetreuung an der Grundschule stellten die Architekten Isolde und Ingo Mages aus Wernberg-Köblitz ihre Pläne vor. Die hatten sie bereits mit dem Bauausschuss abgestimmt. Als vorteilhafteste Lösung stellte sich die Einbeziehung der Hausmeisterwohnung samt Garage sowie die Verlegung des Haupteingangs auf die Nordseite des Gebäudes heraus. Im Untergeschoss werden die Toiletten abgebrochen und ins Obergeschoss verlagert. Der Computerraum wird als Aufenthaltsraum bei der Nachmittagsbetreuung genutzt, ein zweiter entsteht im Bereich der Hausmeisterwohnung. Neu geschaffen werden die Küche, der Essraum, ein Behinderten-WC sowie ein Ruheraum.
Der große Abriss soll in den Ferien erfolgen. Einstimmig winkten die Räte die Pläne durch, die Grundlage für Förderanträge sein sollen.
Weil zum Stichtag 1.Oktober die Zahl der Grundschüler aus der Gemeinde auf 47 gesunken war, kann Etzenricht keinen weiteren Vertreter zur Versammlung des Schulverbands Etzenricht-Kohlberg entsenden.
Die förmliche Beteiligung der Gemeinde am Bebauungsplans für das Weiherhammerer Industriegebiet „Am Weberschlag“ wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da noch Unterlagen fehlen.
Norman Weiß' Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshauss mit Nebengebäuden im Pappelweg 3 fand Zustimmung, ein schließlich der notwendigen Befreiungen vom Bebauungsplan.












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