Etzenricht
18.03.2019 - 13:22 Uhr

Gerhard Riebel macht doch weiter

Ein turbulentes Jahr liegt hinter den Etzenrichter Jagdgenossen. Jagdvorstand Gerhard Riebel hatte im Vorfeld signalisiert, dass er seinen Posten abgeben möchte.

Das bewährte Team der Jagdgenossenschaft führt die Geschäfte auch in den nächsten fünf Jahren fort. Gerhard Riebel (Sechster von rechts) hatte zwar erst andere Pläne, bleibt dem Vorstand nun aber doch erhalten. Bild: wlr
Das bewährte Team der Jagdgenossenschaft führt die Geschäfte auch in den nächsten fünf Jahren fort. Gerhard Riebel (Sechster von rechts) hatte zwar erst andere Pläne, bleibt dem Vorstand nun aber doch erhalten.

Da kein Nachfolger greifbar war, ließ sich Riebel dann doch dazu überreden, das Amt für weitere fünf Jahre zu übernehmen, damit die Jagdgenossenschaft nicht ohne Vorsitzenden da steht.

Nach der letztjährigen Jahreshauptversammlung folgten wegen eines Formfehlers bei der vorgezogenen Jagdvergabe noch weitere Sitzungen und brachten mächtige Bewegung in die Genossenschaft. Riebel dankte dem scheidenden Dietmar Paulus für die Arbeit im Jagdbogen West. Der Jagdvorsteher berichtete von Wildschäden bei den Jagdgenossen Herbert Schätzler, Wolfgang Paulus und Ludwig Strobl, die einvernehmlich beglichen worden seien.

Der Jagdpachtschilling, so wurde beschlossen, soll als Polster in der Kasse bleiben, da die Wildschäden nicht weniger würden. Zugunsten der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung wurde eine Summe für den Wegebau zur Verfügung gestellt. Jäger Markus Sommer, Pächter des Jagdbogens Ost, konnte von einem erfüllten Abschussplan berichten, in dem Rotwild, Füchse, Enten und eine Wildgans erlegt wurden. Im östlichen Gebiet gebe es keine Wildschweine, so Sommer.

Da für den Bogen West künftig auch Sommer mit zuständig ist, fragten die Jagdgenossen nach, wie er mit den momentan aufgestellten Jagdsitzen verfahre, da ein Hochsitz dabei sei, der wohl schon alt und marode und somit auch eine Gefahr darstellen würde. Sommer wies darauf hin, dass er erst ab dem 1. April in das westliche Gebiet gehen könne, dabei aber die Hochsitze des Vorpächters nicht anrühren dürfe und werde. Paulus habe noch ein halbes Jahr Zeit, seine in dem Gebiet eingebrachten Sachen abzubauen und zu entfernen.

Bei den Vorstandswahlen für die nächsten fünf Jahre gab es nur minimale Veränderungen. Vorsitzender bleibt Riebel, Stellvertreter Herbert Schätzler. Schriftführer ist nach wie vor Robert Schätzler, um die Finanzen kümmert sich Gerhard Scharl. Hubert Greiner, Ingrid Hagemann und Rudolf Prölß gehören zur Beisitzerriege, zu der als neues Mitglied Walter Stark stößt. Die Kasse prüfen Hans Beutner und Martin Schregelmann.

Die Gemeinschaft beantragte, wieder ein Jagdessen durchzuführen.

 
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