Das Leben steht im Zeichen der Hoffnung, Versöhnung und der Verantwortung für den Erhalt des Friedens in der ganzen Welt. Bürgermeister Martin Schregelmann schloss in der Feier zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal alle Soldaten und Menschen ein, die in Kriegshandlungen und deren zwangsweisen Nachwirkungen ihr Leben verloren haben. Das Etzenrichter Gemeindeoberhaupt gedachte zugleich aber auch derer, die ihr Leben in Gewaltherrschaften, in Bürgerkriegen, als Opfer von Terrorismus, als Bundeswehrsoldaten oder andere Einsatzkräfte bei Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben. Pfarrerin Heidi Landgraf bedauerte, dass für viele Menschen der Volkstrauertag schon lange ein „ganz normaler Tag“ sei. Die Zahl der Menschen, die in einem der beiden Kriege Kameraden, Freunde oder Angehörige verloren hätten, werde zusehends geringer. Auch würden viele Menschen laut davon sprechen, die Vergangenheit ruhen zu lassen. "Doch der Volkstrauertag ist wichtig, weil der Friede bedrohter denn je ist", sagte die Geistliche. Die Entfernung zu den kriegerischen, bewaffneten und zerstörerischen Auseinandersetzungen schrumpfe schnell. Das habe eine Messerattacke in Würzburg vor einigen Monaten bewiesen. Der Volkstrauertag müsse als Mahnung gesehen werden, dass alte Fehler nicht noch einmal oder gar noch größer gemacht würden.
Der Posaunenchor Rothenstadt-Etzenricht und die Reservistenkameradschaft Etzenricht-Weiherhammer gaben der Gedenkfeier einen würdigen Rahmen.















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