Etzenricht
30.09.2019 - 12:18 Uhr

Sturm auf den Beutnerhof

„So schön wie am Oktoberfest“ schwärmten die Besucher im historischen Anwesen von Hans Beutner und seiner Familie beim 18. Hoffest. Der Ansturm ist riesig.

von fsb

Ein unerwartet goldener Herbsttag lockte zahlreiche Gäste an, von denen viele mit dem Fahrrad kamen. Über 40 Helfer sorgten dafür, dass sich jeder sowohl mit den verschiedensten landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus eigener Produktion als auch mit leckeren Speisen versorgen konnte. Im Nu waren die Plätze im Festzelt und im Freien besetzt.

Schon vor dem eigentlichen Festbeginn um 11.30 Uhr musste man sich für das Mittagessen in eine Warteschlange einreihen: für den begehrten Schweinebraten aus dem Backofen mit selbst gemachtem Kartoffelsalat und eigenem Sauerkraut. Daneben wurden Kürbissuppe, Grillbratwürste, Zwiebelkuchen, Pizzabrot und Folienkartoffeln mit Quark angeboten. So mancher ließ sich als Nachspeise gleich einen Kaffee mit Kuchen oder einer Torte vom reichhaltigen Büfett schmecken, das den ganzen Nachmittag über belagert war. Für kühle Getränke hatte die Brauerei Bruckmüller aus Amberg gesorgt. Bis in die Abendstunden hinein lockten im Zwitscherkeller beim Winzerehepaar Evelyne und Georg Glöckl wieder die erlesenen Rot-, Weiß- und Rosé-Weine sowie Frizzante aus Deutschkreutz und Lutzmannsburg im Burgenland.

Beste Unterhaltung mit uriger bayerischer Musik lieferten Katrin, Christian und Martin vom Trio „Geschwister Baier“ aus Wittschau. Neben den Klängen von Akkordeon, Gitarre und Kontrabass trugen vor allem die markanten Töne der Basstuba und der mehrstimmige Gesang mit Jodlereinlagen zur guten Stimmung bei.

Die Kleinen vergnügten sich in der Kuh-Hüpfburg, während viele Erwachsenen einen Riesen- oder Schlangenkürbis, einen flaschenförmigen Butternut oder ein paar der vielfältigsten Zierkürbisse mitnahmen. Auch der große Berg Weißkraut, das heuer besonders gut gedieh, schrumpfte zusehends. Daneben gab es an den stets umlagerten Ständen im Hof und in den Stadeln Salate, Kräuter, Kartoffeln, Sauerkraut frisch vom Fass, Quitten- und Uhudler-Gelees, Holunder-Apfel- und Apfel-Kürbis-Marmeladen, Honig, eingelegte Gurken und Zucchini sowie alle Arten von Feldgemüse zu kaufen: Blumenkohl und Broccoli, Spitz- und Blaukraut, Tomaten, Paprika und Peperoni, Kohlrabi, Wirsing, Zwiebeln, Staudensellerie, Gelbe und Rote Rüben, Süßkartoffeln, Wurzelpetersilie, Porree, Fenchel und Pastinaken. Alle Produkte stammten aus eigenem Anbau, sogar der Honig von den 34 Bienenvölkern oder die Weintrauben fürs Gelee von den ums Haus wachsenden Rebstöcken.

 
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