24.08.2021 - 10:39 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

SV Etzenricht dankt treuen Mitgliedern

Fast alle geehrten Mitglieder des SV Etzenricht unterstützen den Verein aktuell oder nach ihrer aktiven Zeit auch als treue und sportbegeisterte Menschen mit ihren Beiträgen.
von Autor WARProfil

Der Gesamtverein des SV Etzenricht, dazu zählen die Sparten Turnen, Tischtennis und Fußball, hat noch imer weit mehr als 500 Mitglieder. Nur weniger als zehn Prozent haben in der Coronazeit ihre Mitgliedschaft quittierten, das erfuhren die Zuhörer in der Jahreshauptversammlung. Spieler, Trainer und Übungsleiter hätten auf ihre Bezüge verzichtet und dadurch fehlende Beiträge oder Spenden kompensiert, lobte Schatzmeister Reinhold Feldkirchner. Der Kassenbestand blieb somit nahezu stabil. Das Projekt Grillplatz und Asphaltierung sei vollendet, angestoßen die Erweiterung der Wasserversorgung und Platzbeleuchtung auf LED-Technik, deren Umsetzung in der Schwebe sei. Feldkirchner beschrieb Hürden bei der Antragstellung für die Förderung. Vorsitzender Manfred Herrmann betonte, die Fußballplätze seien in einen Topzustand gebracht und mit Unterstützung der Gemeinde ein neuer Traktor gestellt worden. Es werden Container aufgestellt, um Platzprobleme zu umgehen. So könne der Johann-Herrmann-Saal am Sportheim für andere Zwecke dienen. Die Schulturnhalle werde bis auf weiteres für den Präsenzunterricht verwendet.

Im Juniorenbereich setzt man auf eine Kooperation mit den Nachbarvereinen aus Weiherhammer und Neunkirchen. Dennoch konnte keine C-Jugend gemeldet werden, und auch die Frauen-Mannschaft wurde im Vorjahr abgemeldet. Der SV ging, wie weitere 100 Vereine aus der Oberpfalz auch, eine Partnerschaft mit dem SSV Jahr Regensburg ein. Sylvia Zitzmann fokussierte sich in ihrem Bericht auf konkrete Planungen. Günter Kick bemängelte das „einzig in Etzenricht fehlende Hygienekonzept“ für die Schulturnhalle. „Bei nochmaliger Hallensperrung gibt es kein Tischtennis mehr im Verein“, so seine Einschätzung. Bürgermeister Martin Schregelmann empfahl interimsweise den Umzug in den Sportheimsaal.

Ausgebremst wurden auch die Turner, ging aus dem Bericht von Manuela Smola hervor. Die Fortsetzung des Kursprogramms für 228 Mitglieder in allen Gruppen war ein optimistischer Ausblick. Feste Ausgaben, wie Verbandsabgaben, müssen die Sportvereine auch in Coronazeiten leisten. Angesichts schwindender Werbeeinnahmen und weniger Spendenbereitschaft sind die Beiträge der Mitglieder eine tragende Säule für die Vereinsfinanzen. Daher hatte die Ehrung langjähriger Mitglieder besonderen Stellenwert. Urkunden gingen an (25 Jahre) Kerstin Cermak, Felix, Peter und Uli Herrmann, Michael Mücke, Petra Pleier, Martina Rast, Michael Schmid und Alexander Greitzke. Für 40 Jahre an Uli Schlosser, Susanne Winterl, für 50 Jahre an Helmut Dietl, Walter Voss, Herbert Kern und Manfred Herrmann selbst, für 55 Jahre an Willi Schneider und Rudi Walberer, für 70 Jahre an Johann Spieß.

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