Fahrenberg bei Waldthurn
16.08.2026 - 10:42 Uhr

Großer Ansturm zum Frauentag auf dem Fahrenberg

Auf dem Fahrenberg stand zum Feiertag Mariä Himmelfahrt jetzt wieder der Frauentag an. Zahlreiche Christen pilgerten zu Fuß oder mit dem Auto auf den Berg zu den Gottesdiensten.

Zahlreiche Menschen pilgerten am Feiertag Mariä Himmelfahrt wieder zum Fahrenberg. Dort hatte die Feuerwehr Bernrieth nicht nur die zügige Parkplatzeinweisung der zahlreichen Pilger zu bewältigen. Auch die Verpflegung mit Bratwürsten direkt nach dem Gottesdienst am Freialtar regelte sie in unglaublich souveräner Weise.

Schon zu den beiden “Frühmessen” in der Wallfahrtskirche, eine am Morgen um 7 Uhr, die andere eineinhalb Stunden später, kamen zum Höhepunkt des Wallfahrtsjahres am Fahrenberg viele Christen. Umrahmt wurde die spätere Messe von der Gesangsgruppe TriAngel aus Waldthurn mit Andrea Götz, Steffi Daubenmerkl und Doris Völkl. Die Festmesse am Freialtar zelebrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg, gemeinsam mit dem Tiefenbacher Pfarrer Albert Hölzl und Ortspfarrer Norbert Götz.

444. Jubiläum

Die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum sen. begleitete die Festmesse auch an ihrem 444. Jubiläumstag. Nachdem die Temperaturen sehr hoch waren, suchten viele Gläubige unter den großen Bäumen am Freialtar den kühlen Schatten.

Weihbischof Pappenberger sagte beim Fest der „Aufnahme Mariens“, dass Mariä Himmelfahrt die Gläubigen daran erinnert, dass sie zu Jesus Christus gehören. Maria sei der Mensch, mit dem Gottes Plan für die Welt verwirklicht werden konnte. Der Himmel sei nicht das, was über uns liegt – Gott selber sei der Himmel. Maria sei in enger Gemeinschaft zu Gott im Himmel. Sie sei Wegweiser für uns zu Gott. Maria sei die Erste in der Reihe von uns allen im Himmel.

Erinnerung an den Mesner Sepp

Pappenberger erinnerte auch an den im April verstorbenen Fahrenberg-Mesner Josef Riedl, den Mesner Sepp, der 67 Jahre mit einer unglaublichen Haltung seinen Dienst verrichtet habe. „Ich gehe davon aus, dass er hinter Maria in der Schlange steht bei Gott“. Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz stellte fest, dass man sich bei der Gottesmutter am Fahrenberg daheim fühlt.

Götz dankte den Weihbischof, dass er in seine Worte den Fahrenberg-Mesner mit eingebunden hatte. Nicht vergessen wollte Götz diejenigen Techniker, die den Ton vom Freialtar bis unter die großen Bäume und die Wallfahrtkirche zu den Gläubigen transportiert haben. Die Lesung und Fürbitten sprach Gabi Holfelner vom Waldthurner Frauenbund. Pappenberger segnete auch noch traditionell die Kräuterbuschen.

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