16.08.2018 - 08:25 Uhr
Fahrenberg bei WaldthurnOberpfalz

"Maria ist Weisung und Richtung"

Der große Frauentag auf dem Fahrenberg - das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel - ist für viele Gläubige, einer der wichtigsten Festtage im Wallfahrtsjahr.

Hunderte kommen zum Frauentag zum Festgottesdienst auf den Fahrenberg. Pfarrer Andreas Renner (vorne, Dritter von links) aus Haselbach ist der Hauptzelebrant.
von Franz VölklProfil

(fvo) Der große Frauentag auf dem Fahrenberg - das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel - ist für viele Gläubige, einer der wichtigsten Festtage im Wallfahrtsjahr. Wieder machten sich am Mittwoch Hunderte dazu auf. Wer nicht zu Fuß den Heiligen Berg der Oberpfalz erklommen hatte, kam mit dem Auto. Eingewiesen hatten die Wagen die 17 Parkplatzeinweiser der Feuerwehr Bernrieth.

Hauptzelebrant war Pfarrer Andreas Renner aus Haselbach bei Schwandorf. Er kennt den Fahrenberg praktisch aus dem "Effeff", war er doch von 1970 bis 2000 Pfarrer von Waldthurn. Er feierte in diesem Jahr sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Der jetzige Waldthurner Pfarrer Norbert Götz, der Urlaubsgeistliche Pater Rafal Burnicki aus Polen, der Tiefenbacher Pfarrer Albert Hölzl und zwei Geistliche aus der Diözese Trier, die in Reinhardsrieth (Markt Waidhaus) seit einigen Jahren ihren Urlaub verbringen, zelebrierten die Festmesse mit. "Maria lädt uns ein, ihr Lied des Lebens, das Magnificat - den Lobpreis auf Gott mit ihr zu singen", meinte der Prediger. Gott habe für jeden von uns ein persönliches Lied. Dieser Lobpreis lasse Glauben, Hoffnung und Liebe in uns wachsen. So forderte der Geistliche auf, den besten Schritt zu Gott von uns weg zu machen und nicht in uns selbst gefangen zu bleiben. "Nehmen wir Gottes Melodie in uns auf!" Mein Herr und mein Gott sei ein kurzes Gebet, als kürzestes Gebet nannte Renner "Jesus". Den Weg zu Gott gehe Maria mit uns mit. Seien wir aktiv dabei, denn sie ist Weisung und Richtung.

Gelungen rundete die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum den Gottesdienst ab. Am Nachmittag schloss eine festliche Marienfeier in der Wallfahrtskirche den höchsten Festtag ab.

Selbstverständlich durften beim weltlichen Teil des Festtages traditionell Bratwürste und Makronen an den Verkaufsständen nicht fehlen.

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