10.06.2019 - 13:58 Uhr
FalkenbergOberpfalz

16 Kapellen als großes Orchester

Wenn eine Blaskapelle Jubiläum feiert, gehören Gäste dazu: Unzählige Musiker hatten die Instrumente eingepackt, um den Freunden von der Falkenberger Blasmusik mit einem Sternmarsch und Massenchor zum 145. Geburtstag zu gratulieren.

von Werner RoblProfil

Die Blaskapelle Falkenberg blickte am Pfingstwochenende auf ihre Gründung 1874 zurück. Zum besonderen Anlass gratulierte der Nordoberpfälzer Musikbund. Dieser versprach dem Jubelverein, mit dem Kreismusikfest, einem Sternmarsch und einem Massenchor mitzufeiern.

Der Nachmittag des Pfingstsonntags startete mit einem Platzkonzert der Falkenberger Bläser, während sich die Zuschauer auf die angekündigten 16 Musikkapellen freuten, die die Gäste am Marktplatz bereits erwarteten.

Auf der großen Festbühne stellte der Falkenberger Moderator Johannes Franz die Ehrengäste, Musikvereine und Dirigenten vor. Falkenbergs Musikchef Franz Stierstorfer, Patrick Oroudji (Wiesauer Musikverein) sowie Peter Dotzauer (Reuther Jugend-Blaskapelle) warteten darauf, den Massenchor abwechselnd zu dirigieren. Den Reigen - vom Brauhaus herkommend - eröffnete die Blaskapelle aus Konnersreuth. Vom "Kramer" her folgten die Musikanten aus Großkonreuth, die von der Blaskapelle Thannhausen - vom "Roten Ochsen" her kommend - abgelöst wurden. "Es geht Schlag auf Schlag", sagte der Moderator, der bereits die nächsten Gäste ankündigte, die abwechselnd auf den Marktplatz einmarschierten. Dabei waren auch die Jugendblaskapelle aus Reuth, die Stadtkapelle aus Mitterteich, die Blaskapelle Ernestgrün, die Nachbarkapelle aus Wiesau sowie die Bauernkapelle aus Münchenreuth und die Bärnauer "Grenzlandbuam". Mit je einem Geburtstagsständchen beteiligten sich auch die Kemnather Stadtkapelle, die Stiftländer Jugendblaskapelle und die Stadtkapelle, die Jugendblaskapelle aus Parkstein und die Steinwaldmusikanten aus Pullenreuth. Das Finale aber war dem Jubelverein aus Falkenberg vorbehaltenen.

Gerhard Engel, Freystadter Bezirksvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes und Vizepräsident des Bezirksverbandes, begrüßte dann die 16 Kapellen, die zu einem großen Orchester geworden waren. Engel hatte zudem den Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Alexander Riedl, und dessen Vorgänger Dieter Dendorfer (beide aus Waldsassen) mitgebracht. "Musik verbindet, Musik ist Leben", erklärte Bürgermeister Herbert Bauer in seiner Ansprache. Unter den Ehrengästen befanden sich auch stellvertretender Landrat Roland Grillmeier und Bezirksrat Toni Dutz.

Nicht fehlen durfte auch die Bayernhymne, die Gerhard Engel leitete. Die Deutschlandhymne dirigierte der Träger der goldenen Ehrennadel mit Diamanten, Dieter Dendorfer, bevor es nach dem Musikantengruß hinaus zur Festwiese ging, um auf den 145. Geburtstag der Falkenberger Blasmusik anzustoßen.

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