03.03.2020 - 16:43 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Bauplätze haben in Falkenberg oberste Priorität

„Wir wollen Falkenberg weiterentwickeln und ein gutes Miteinander“, sagt CSU-Bürgermeisterkandidat Matthias Grundler bei einem Bürgerinformationsabend. Nach dem Motto „Jetzt red i“ melden sich auch Besucher zu Wort.

CSU-Bürgermeisterkandidat Matthias Grundler will ein- bis zweimal jährlich Info-Rundgänge durch Falkenberg anbieten.
von Konrad RosnerProfil

Der Bürgerinformationsabend im "Goldenen Stern", zu dem der CSU-Ortsverband eingeladen hatte, war gut besucht. Im Mittelpunkt standen das Wahlprogramm von Bürgermeisterkandidat Matthias Grundler sowie die Vorstellung der einzelnen CSU-Marktratskandidaten.

Matthias Grundler versprach: "Ich will mich mit vollem Einsatz für Falkenberg engagieren. Ich will immer ansprechbar sein für Junge, für Familien und für die Senioren." Deshalb strebe er mit allen Generationen einen regelmäßigen Austausch an.

Ein besonderer Willkommensgruß des CSU-Ortsvorsitzenden Matthias Grundler galt Herbert Bauer, der seit 24 Jahren Bürgermeister ist, und nun nicht mehr antritt. Grundler bezeichnete es als eine große Ehre, als Nachfolger von Herbert Bauer für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Der 30-jährige Grundler zeigte sich dankbar, dass er ein gutes und engagiertes Team hinter sich wisse. Dies sei aber auch nötig: "Denn wir wollen Falkenberg weiter entwickeln und ein gutes Miteinander. Wir wollen, dass Falkenberg eine gute Zukunft hat. Wir wollen Partner für alle Menschen sein."

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Leerstände beseitigen

Als Gemeinderat habe er gelernt, welche Herausforderungen die Kommunen haben. Vieles bekomme er auch in seiner Arbeit im Büro beim Landtagsabgeordneten Tobias Reiß mit, wo seine Hauptaufgaben die Bürgeranliegen und die Unterstützung der Kommunen und Firmen seien. Gemeinsam mit den Marktratskandidaten habe er ein Sechs-Punkte-Programm erarbeitet. Oberste Priorität habe die Schaffung von Bauplätzen und Wohnraum. Zudem soll ein Ortsentwicklungskonzept zur Beseitigung von Leerständen erstellt werden. Weiter wies er darauf hin, dass an der Schäferkapelle zehn bis zwölf Bauplätze entstehen sollen.

Der Breitbandausbau sei ein absolutes Zukunftsthema. Wichtig sei, die Grundschule und den Kindergarten zu erhalten, so Grundler. Ziel sei auch, einen zentralen Kinderspielplatz auf der "Droht" zu bauen. Über Förderungen seitens der Gemeinde sollen junge Familien und Senioren unterstützt werden. Zum Bereich Infrastruktur gehöre eine intakte Wasserver- und Abwasserentversorgung. Mittels bestmöglicher Förderung wolle man auch diese Projekte angehen. In diesem Zusammenhang will Grundler ein- bis zweimal jährlich Info-Rundgänge mit den Bürgen in Falkenberg durchführen.

Neues Auto für die Feuerwehr

Ganz oben stünden zudem die Vereine, "sie sind die Seele unserer Gemeinde". Ihnen sicherte Matthias Grundler die volle Unterstützung zu. Die Feuerwehr Falkenberg erhalte ein neues Feuerwehrfahrzeug; dazu müsse das Feuerwehrhaus angebaut werden. Als einen absoluten Gewinn für Falkenberg bezeichnete er den Kauf und die Sanierung der Burg. Falkenberg habe dadurch eine ganz andere Außendarstellung. Grundler betonte: "Die Burg soll eine Bürgerburg bleiben, dafür steht auch das Forum."

Breiten Raum in der Versammlung nahm die Vorstellung der 16 Marktratskandidaten ein. Unter dem Motto "Jetzt red i" lud Grundler schließlich die interessierten Bürger ein, Fragen zu stellen. Dabei kritisierte eine Besucherin, dass es im Falkenberger Kindergarten keine Ganztagsplätze gibt. Kirchenpfleger Hermann Weiß, der auch auf der CSU-Marktratsliste steht, verwies darauf, dass bisher die Nachfrage nach solchen Plätzen verschwindend gering gewesen sei. Er werde jedoch nachhaken. Ein intensiv diskutiertes Thema waren außerdem die Straßensanierungen. Viele Straßen in Falkenberg seien marode, wurde beklagt.

CSU-Landratskandidat Roland Grillmeier, der wegen anderer Termine etwas später zur Versammlung kam, stellte seine besondere Verbindung zu Falkenberg heraus. Dank engagierter Kommunalpolitik sei in den zurückliegenden Jahren in Falkenberg einiges bewegt worden. Auf Nordoberpfalz-Ebene wolle er mit dem Landrat von Neustadt und dem neuen Weidener Oberbürgermeister eng zusammenarbeiten. Es gehe um eine gemeinsame Strategie für Wirtschaft, Regionalmarketing, Kliniken und Bildungsregion. Auch in der Zusammenarbeit mit Tschechien sei Luft nach oben.

Viele interessierte Bürger kamen zur Wahlversammlung der CSU in den Saal des "Goldenen Sterns".

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