01.04.2019 - 12:29 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Auch im Glauben fit

Sport, Gemeinschaft und Glaube: Das sind nicht nur die Wurzeln beziehungsweise der Dreiklang der DJK, sie standen am Samstag beim DJK-Diözesantag in Falkenberg auch im Mittelpunkt.

Der einstimmig gewählte neue Vorsitzende Klaus Eder stellte sich per Videobotschaft den Delegierten vor.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Delegierte aus 59 Vereinen aus dem gesamten Bistum Regensburg waren gekommen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, einen neuen Vorstand zu wählen und bei Ehrungen verdienter Mitglieder dabei zu sein.

Klaus Eder aus Donaustauf, langjähriger Physiotherapeut der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des DJK-Diözesanverbands gewählt. Er löst den kommissarischen Vorsitzenden Johannes Wagner aus Weiden ab, der das Amt nach dem Tod von Philipp Graf von und zu Lerchenfeld übernommen hatte. Wagner fungiert künftig wieder gemeinsam mit dem ebenfalls bestätigten Rupert Aigner als stellvertretender Vorsitzender. Unter den Ehrengästen waren auch stellvertretender Landrat Günter Kopp sowie der Falkenberger Bürgermeister

Eröffnet worden war der alle drei Jahre stattfindende Diözesantag mit einem Pontifikalgottesdienst in der Falkenberger Pfarrkirche St. Pankratius. Hauptzelebrant war der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf. Mit am Altar standen Diözesanbeirat Stadtdekan Roman Gerl, Pfarrer Maximilian Roeb sowie Pfarrvikar Franklin Mboma Emboni. Pfarrer Roeb brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Pfarrei und der hiesige DJK-Verein Gastgeber für den Diözesantag sein durften. „Die DJK lebt vor, wie schön und verbindend Sport sein kann“, so der Geistliche. Besonders erwähnte er, dass bei der DJK die „gelebte Inklusion“ ein Markenzeichen sei.

Weihbischof Josef Graf führte in seiner Predigt aus, dass Kirche und Sport sehr wohl etwas miteinander zu tun hätten und Sport nicht alleine eine weltliche Angelegenheit sei. Graf räumte aber ein, dass es wohl sicherlich auch viele Mitglieder gebe, die sich nicht bewusst seien, einem katholischen Sportverband anzugehören. Der wahre Geist des Sports brauche Werte, die man auch im christlichen Glauben finde. Graf warnte davor, den Sport für viele zu einer „modernen Ersatzreligion“ werden zu lassen. „Der Sport muss den Glauben nicht verdrängen“, sagte der Weihbischof. Praktizierter Sport, so Graf, soll etwas für den ganzen Menschen tun und nicht nur für den Körper.

Hintergrund:

Verdiente Kräfte gewürdigt

Johannes Wagner, stellvertretender Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes, nahm mit Weihbischof Josef Graf zahlreiche Ehrungen vor. Den Auftakt machten die so genannten „stillen Stars“, also Ehrenamtliche, die in den einzelnen DJK-Vereinen besondere Aufgaben erfüllen – von der Platzpflege über den Sportheimbau und die Gründung von Abteilungen bis hin zu jahrzehntelanger Jugendarbeit. Geehrt wurden: Johanna Strecker (DJK Amberg 2002), Reinhardt Beck (DJK Altenthann), Hubert Hölzl (DJK Dornwang), Reinhold Badura (DJK Ammerthal), Anneliese Neulinger (DJK Mettenbach), Frieda Bitterer (DJK Falkenberg), Ida Maschauer (DJK Keilberg), Johann Heimler (DJK Dürnsricht Wolfring), Wendelin Lehmeier (DJK Utzenhofen) sowie Horst Pommeranz (DJK Grafenwöhr).

Ebenfalls geehrt wurden verdiente Mitglieder, die im Diözesanverband Verantwortung übernommen haben und hatten: Das DJK-Ehrenzeichen in Bronze ging an Elena Hernes (Jugendleiterin) und Günter Dietrich (Fachwart), das Ehrenzeichen in Silber erhielten Robert Mühlbauer (Kassenprüfer) und Harald Rampf (Fachwart). Das Ehrenzeichen in Gold bekamen Siegfried Spickenreuther (Fachwart) und Josef Kapornyai (Fachwart) verliehen. Mit dem Ludwig-Wolker-Relief des DJK-Diözesanverbandes wurde Alfons Eimer (Sportwart) ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurde Konrad Gietl, der bis 2018 DJK-Geschäftsführer war und auch heute noch Ansprechpartner für die Entwicklungshilfeprojekte der DJK in Namibia ist. (stg)

Zahlreiche DJK-Mitglieder aus den Vereinen und des Diözesanverbandes wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt.
Der DJK-Diözesantag am Samstag in Falkenberg war ausgezeichnet besucht.
Kommissarischer Vorsitzender Johannes Wagner (stehend) konnte zahlreiche Delegierte zum Diözesantag begrüßen
Der DJK-Diözesantag am Samstag in Falkenberg war ausgezeichnet besucht.
Der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf zelebrierte den Gottesdienst zum Auftakt des DJK-Diözesantags.

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