27.12.2019 - 12:26 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Das Heilige Land ist überall

Werner Robl liest im Kapitelsaal der Burg Falkenberg aus "Die Krippe am Schützweiher".

Elisa Ertl (Harfe) und Julia Gleißner (Hackbrett) rahmten die Lesung von Werner Robl (links) stimmungsvoll ein.
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Das Heilige Land ist überall, so der Grundgedanke von Werner Robl aus Fuchsmühl. Und schon war die Idee geboren, die Geburt Jesu in den Steinwald zu verlegen. Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte - in Oberpfälzer Mundart gedichtet, aufgeschrieben und als Buch veröffentlicht. Das Werk ist illustriert mit feinen Grafiken von Robls Sohn Michael, die sich von Bild zu Bild von kalten Farben hin in eine warme Farbgebung ändern.

Sehr stimmungsvoll eingerahmt von Stücken für Harfe und Hackbrett, gespielt von Elisa Ertl (Harfe) und Julia Gleißner (Hackbrett), führte Werner Robl am Montag die Gäste im Kapitelsaal der Burg Falkenberg durch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas. Das eigene Geburtshaus wurde zum Wohnhaus von Maria und Josef. Der Zimmerer wohnte gleich in der Nachbarschaft. Im Geschäft der Anna Härtl wurde die wundersame Geschichte von der Menschwerdung Gottes, verkündet durch den Engel Gabriel, erzählt und zerredet. Josef, gerne Gast im Steffl-Wirtshaus, wird durch einen Fremden bestärkt, zu Maria zu halten.

Maria besucht ihre Base Elisabeth in Reuth und bald danach beginnt die von Wundern begleitete Wanderung zur Registrierung für die Volkszählung. Es findet sich keine Herberge und so kommt das Jesuskind am Schützweiher in der Glasschleife zur Welt. Hirten aus dem Steinwald sind die Ersten, die von der Geburt des Gottessohnes erfahren und das Kind anbeten. Und bald darauf kommen die Magier aus dem Morgenland und huldigen dem Herrn und Retter der Welt.

Ein anrührender Abend und eine wunderbare Einstimmung auf den Heiligen Abend. Und wie schreibt Werner Robl auf dem Deckblatt seines Buches: "Weihnachten könnts werden, überall auf der Welt, doch mit dem Frieden - oh mei - dou houts holt a Eck". Klingt da nicht auch eine kleine Aufforderung an uns alle mit, in Frieden - im Kleinen wie im Großen - miteinander umzugehen?

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