14.11.2018 - 18:04 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Mysteriöser Fall zerstört Stimmung

Im Tagungszentrum sind die Tische festlich gedeckt. Auf der Speisekarte lockt ein Vier-Gänge-Menü. Wenige Augenblicke später zerreißt eine Nachricht jäh die heitere Stimmung.

Die Texte haben Simone Schmid (links) und Irena Hönig (rechts) verfasst. Einen Professor spielt Andreas Kijewski.
von Werner RoblProfil

"Das Bier wird immer teurer", jammert die Wirtin im Bräustüberl. Außerdem macht eine rätselhafte Entdeckung in einem verbrannten Auto die Runde, was für reichlich Aufregung sorgt.

Was ist passiert? Die Geschichte, die den Gästen szenenweise und in Häppchen "aufgetischt" wird, wurde von Irena Hönig und Simone Schmid verfasst. Frei erfunden sei sie aber nicht, berichtet das Autorinnen-Gespann auf Anfrage. Die Aufregung, die sich einen Abend lang auf der kleinen Theaterbühne abspielt, gehört zum Krimi-Dinner, zu dem das Forum Falkenberg eingeladen hat.

Die bayerische Kriminalkomödie, ergänzt von Häppchen, Ziegenkäse, Krustenbraten und Birne Helene als Nachtisch, wird von einem Ensemble aus Viehhausen nahe Regensburg gespielt. Die Autorinnen haben mit Richard Kreil, Philipp Bichlmeier, Markus Reinold, Stefan Eckert und Andreas Kijewski ein Team um sich geschart, das auch schon in Falkenberg gastierte. Diesmal hieß das Stück "Hopfen im Blut" und spielt mitten in einem Wirtshaus auf dem Land. Das Bühnenbild ist überschaubar, Tische und Stühle reichen. Die passenden Requisiten stehen griffbereit. Die Spannung steigt, irgendwie ist jeder Mitwirkende in den Fall verstrickt. Das Theaterensemble "Mord meets Gaudi" präsentierte dem Publikum auf bayerische Art einen spannenden Kriminalfall. Wer ist der Täter? Wenige Augenblicke vor Schluss wird das Spiel unterbrochen, die Lösung bleibt offen. "Fragebogen" werden ausgeteilt, auf dem der Täter genannt werden muss. Als Belohnung für den richtigen Hinweis gab es unter anderem eine Gratis-Übernachtung mit Frühstück in der Burg Falkenberg zu gewinnen.

Die Spannung steigt. Am Ende sind die Zuschauer gefragt, die sich während der Aufführung bereits Gedanken machen, wer der Täter sein könnte..
Der „Mord“ ist Stammtisch-Gespräch bei Philipp Bichlmeier, Irena Hönig, Richard Keil, Markus Reinold und Stefan Eckert (von rechts).

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