27.05.2020 - 13:20 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Neuer Betonriese überragt bei Falkenberg das Waldnaabtal

Mobiltelefonie und Internetempfang aller Orten sind aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Damit das funktioniert, braucht es Funkmasten. Einer wird gerade am Eingang zum Waldnaabtal aufgesbaut.

Der Autokran hält die Plattform so lange, bis sie sicher verankert ist.
von Norbert Grüner Kontakt Profil

Die Arbeiten in schwindelnder Höhe finden auf einem Areal statt, auf dem bereits seit 1989 ein Sendemast steht. Direkt daneben entsteht aus Fertigbetonteilen der neue Betonriese.

Der Pressesprecher der Deutschen Funkturm GmbH (dfgm), Benedikt Albers aus Bonn, informiert, dass die Deutsche Funkturm GmbH Mobilfunkstandorte im Auftrag der Deutschen Telekom baut und betreibt und diese auch anderen Anbietern zur Mitnutzung anbietet. "Aktuell werden bereits die Hälfte unserer geeigneten Mobilfunkmasten durch mindestens einen weiteren Mobilfunkanbieter oder anderen Funkkunden neben der Telekom genutzt", so Albers.

Hier ein Video über den Aufbau des neuen Funkturms:

Damit ein Mast Antennen und Sendetechnik weiterer Anbieter aufnehmen könne, müsse er über eine ausreichende Statik verfügen. Der alte Funkturm in Falkenberg sei statisch ausgelastet und könne keine neue Technik mehr aufnehmen. Da seitens der Telekom sowie weiterer Funkkunden Interesse an Erweiterungen ihrer Sendetechnik bestehe, werde aktuell ein moderner und zukunftssicherer neuer Mobilfunkmast gebaut. Sobald die Antennen umgezogen sind, werde der alte Mast zurückgebaut.

Der alte wie der neue Mast sind identisch je 50 Meter hoch und ragen somit über die Baumgrenze hinaus. Laut Albers nutze aktuell die Telekom den Standort für verschiedene Mobilfunkfrequenzen und Richtfunk. Dazu gebe es eine Anfrage eines weiteren Funkkunden. Der Mobilfunkmast versorge den Ort Falkenberg, die B 299 und die Umgebung bis zur A 93.

Grundstücksbesitzer Johann Platzer aus Falkenberg hält mit seiner Videokamera seit vielen Jahren alles fest, was im Ort Wichtiges passiert. Egal ob Bürgerfest oder die Rockkonzerte mit Uriah Heep und Manfred Mann auf der Droht: Alles findet sich in seinem umfangreichen Archiv wieder. Auch den Aufbau der neuen Anlage auf seinem Grund und Boden hält er akribisch für sein Privatarchiv fest. Einen kleinen Ausschnitt hat er uns zur Verfügung gestellt. Der ist auf unserer Internetpräsenz Oberpfalznetz zu sehen.

In Fuchsmühl formiert sich Widerstand gegen Mobilfunkmasten

Fuchsmühl
Aus der Ferne ist die Dimension der Funkmasten zu erkennen.
Per Autokran wurde die aufwendige Technik für den neuen Funkturm samt den drei Spezialisten auf die richtige Höhe gehievt und dort gehalten, bis alles montiert war.
BU
Per Autokran wurde die aufwendige Technik für den neuen Funkturm samt den drei Spezialisten auf die richtige Höhe gehievt und dort gehalten, bis alles montiert war.
Arbeitsplatz in 50 Metern Höhe.
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