15.03.2019 - 11:50 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Plus bei den Einsatzstunden

Die Feuerwehr Falkenberg hält Rückblick und stellt dabei fest: Die Zahl der Einsatztage blieb konstant. Die Belastung nahm aber zu. Den Grund erklärt Kommandant Andreas Zölch in der Jahresversammlung.

Reiner Weig, Florian Zeitler, Josef Mayerhöfer sen., Hubert Unterstein und Ferdinand Lienerth (ab Dritter von links) wurden bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Falkenberg geehrt. Dankeschön sagten (von links) Vorsitzender Hubert Schedl, Kommandant Andreas Zölch und (rechts) Zweiter Kommandant Harald Fischer.
von Werner RoblProfil

Man habe trotz der nahezu konstant gebliebenen Einsatzzahl deutlich mehr Zeit aufwenden müssen, um die Aufgaben abzuarbeiten, betonte Kommandant Andreas Zölch mit Blick auf die Bilanz. "Im Vergleich zu 2017 hatten wir lediglich eine Alarmierung mehr", stellte er im Gasthof "Zum roten Ochsen" fest. Doch seien die Einsatzstunden von 340 im Jahr 2017 auf nunmehr beachtliche 520 gestiegen. Großen Anteil an den Alarmierungen hatten erneut die technischen und sonstigen Hilfeleistungen (30). "Zu Löscheinsätzen wurden wir sechs Mal gerufen. Dazu gehörte auch der nächtliche Alarm in der Nachbargemeinde Wiesau beim Rewe-Markt." Er möchte sich bei den "Handwerkern" bedanken, erinnerte Kommandant Zölch an anderer Stelle an die Unterstützung bei der Außensanierung des Feuerwehrhauses. "Mein Dank gilt besonders den Aktiven. Vor allem aber dafür, dass ihr immer - bei Tag und bei der Nacht - einsatzbereit seid", schloss Andreas Zölch seine Rückblende auf 2018.

Neu gestrichen

Vorsitzender Hubert Schedl widmete seine chronologische Rückschau den "vielen anderen Aktivitäten" des 320 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins. Ebenfalls in den Mittelpunkt rückte der Vorsitzende die bereits erwähnten Verschönerungsarbeiten am Gerätehaus im Frühjahr vergangenen Jahres. Das Anpacken, an dem sich auch die Jugend beteiligte, erläuterte er im Detail. Schedl fasste zusammen: "Für die Anstrengungen waren unzählige Stunden nötig. Das Gebäude wurde grundiert und neu gestrichen." Als kleines Dankeschön für die "gelungene Sache" ließ man einen Grillabend folgen. Den 145. Geburtstag der Feuerwehr Falkenberg feierte man mit einem Festzug und einem Gottesdienst. Stunden später folgte eine Schauübung. "Leider wurde meine Begrüßung durch einen Alarm unterbrochen", erinnerte der seinerzeitige Festorganisator an einen tragischen Motorradunfall, der die Kameraden auch am Festtag-Vormittag nicht ruhen ließ. "Die Gartenveranstaltung war gut besucht und eine gelungene Sache", zog er zufrieden Bilanz zur Jubiläumsfeier, die von der Feuerwehr Wiesau mit unterstützt wurde. Mit der Feuerwehr Gumpen pflege man das ganze Jahr über eine freundschaftliche Partnerschaft, betonte der Redner, der nicht vergaß, sich bei der Gemeinde Falkenberg für die fortwährende Unterstützung zu bedanken.

Vielfach aktiv

Zur Stelle sind die Brandschützer auch bei Anlässen in der Gemeinde. Regelmäßig unterstütze man das Bürgerfest. "Das Ferienprogramm Wasserrutsche an der Waldnaab fand bei schönem Wetter statt." Dafür rührte Schedl bereits wieder die Werbetrommel. "Wer das Spektakel noch nicht erlebt hat, sollte sich einmal die Zeit nehmen, um zu sehen, mit welchem Elan die Buben und Mädchen einen ganzen Nachmittag bei der Sache sind", fügte der Vorsitzende mit Blick auf den kommenden Sommer hinzu. Besucht habe man auch Veranstaltungen in anderen Gemeinden. "Den Jubilaren überbrachten wir unsere Glückwünsche", ergänzte Schedl, der am Ende angelangt noch anklingen ließ, dass man bereits am Vereinsausflug "bastle". "Wir fahren an den Rhein."

Junge Verstärkung

Stefan Schedl betreut den derzeit 17-köpfigen Feuerwehr-Nachwuchs. "Begrüßen durften wir sieben Neuaufnahmen", informierte der Jugendleiter über den erfreulichen Zuwachs, dem die Feuerwehr Gumpen ihr Jung-Mitglied Benjamin Schön beisteuerte. In Abstimmung mit dem Nachbarn wird der Gumpener derzeit von der Falkenberger Wehr ausgebildet. Schön bleibe aber seiner dörflichen Wehr treu.

Einsatzbereitschaft zeigte man nicht nur bei den regelmäßigen Übungen, sondern auch bei der Teilnahme am Jugendleistungsmarsch in Konnersreuth, ebenso bei der Kinderolympiade, zu der man nach Kulmain gereist war, so Schedl. Unterstützung leistete man beim Ferienprogramm. Mit Erfolg nahmen sieben Jugendliche am Wissenstest in Wiesau teil. "Wir hatten viel Spaß und einen schönen Jahresausklang", erinnerte er auch an den Abend auf einer Bowlingbahn. Anklingen ließ Schedl die Tatsache, dass in den kommenden Monaten drei Jung-Feuerwehrleute in den aktiven Dienst wechseln werden, um die Feuerwehr Falkenberg zu verstärken.

Dank an verdiente Mitglieder:

Zu den Höhepunkten von Generalversammlungen gehören Ehrungen. Auch die Feuerwehr Falkenberg zeichnete verdiente Mitglieder aus. Bereits seit 65 Jahren dabei sind Josef Mayerhöfer sen., Josef Hannig und Gottfried Weiß. 60 Jahre ist Adolf Mayer Mitglied. Je eine Urkunde und eine Auszeichnung für 40 Jahre erhielten: Josef Beer, Richard Franz, Wolfgang Gropengießer, Hubert Höfer, Maria Hoffmann, Alexander Mark, Josef Mayer, Helmut Plank, Herbert Plank, Hubert Siller, Hubert Unterstein und Reiner Weig. Zudem wurde Bernd Enkhardt, Marco Kreuzer, Ferdinand Lienerth und Hubert Wild für 25 Jahre Treue gedankt. Für seine Verdienste erhielt der aktive Feuerwehrmann Florian Zeitler ebenfalls eine Auszeichnung. (wro)

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