28.02.2020 - 15:34 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Seniorenbeauftragte resümieren: E-Bike-Radtouren am beliebtesten

Die Seniorenbeauftragten des Landkreises treffen sich regelmäßig, um sich über Verschiedenes zu informieren. Diesmal lag der Fokus auf dem Thema Gesundheit und Familie.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Tobias Gabel und Anja Dubrowski (von links) von der Seniorenfachstelle. Dazu geladen war auch die Referentin Daniela Mädl (5. von links). Gastgeber waren Bürgermeister Herbert Bauer (rechts) und Rita Wildenrother (7.von links).
von Werner RoblProfil

Auf der Burg Falkenberg zeigten sich Rita Wildenrother, Seniorenbeauftragte im Ort, und Bürgermeister Herbert Bauer erfreut, dass sie erneut Gastgeber für dieses Treffen sein durften. Nachdem der Bürgermeister den Markt vorgestellt hatte, berichtete Wildenrother, Markträtin der Unabhängigen Bürgergemeinschaft Falkenberg (UBF), im Kapitelsaal über das Wirken für und mit den Senioren im Ort. Sie betonte: "Die Nachbarschaftshilfe in unserer kleinen Gemeinde funktioniert immer noch von selbst." Zudem sei die Nahversorgung im Falkenberg mit zwei Lebensmittelläden - einer mit Bäckerei und einer mit Metzgerei - aktuell gesichert. Mit der "Bodere" in der Ortsmitte rückte die Seniorenbeauftragte auch den Friseurbetrieb am Marktplatz ins Licht.

Viele Angebote für Senioren

"Viel Seniorenarbeit wird auch von den Organisationen und Vereinen geleistet", beleuchtete sie. Als Beispiele nannte sie den monatlichen Kolpingstammtisch, den regelmäßigen Seniorennachmittag des Pfarrgemeinderates und den Seniorenstammtisch. Wildenrother versprach: "Bei meinem ins Leben gerufenen Seniorenstammtisch werden auch die Informationen der Landkreis-Seniorenarbeit umgesetzt."

Die Angebotsfülle ergänzen Vorträge und Ausflüge. Anklang finde auch das "Picknick an der Bocciabahn", das von der UBF einmal im Jahr angeboten werde, ebenso die Kurse der VHS sowie die Radtouren. "Die meisten haben inzwischen ein E-Bike." Wildenrother fasste zusammen: "Unser Ort ist für Senioren gut aufgestellt."

Versorgung verbessern

Die "Gesundheitsregion plus" stellte Daniela Mädl vor. Die Geschäftsstellenleiterin am Neustädter Landratsamt informierte über das vom bayerischen Gesundheitsministerium ins Leben gerufene Konzept. Das Projekt setzt sich zum Ziel, die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat weiter zu verbessern.

Damit, so Mädl, wolle man den Gesundheitszustand der Bevölkerung, gerade auch im Hinblick auf die Chancengleichheit, auf kommunaler Ebene steigern. "Zudem soll gesundheitsbezogene Lebensqualität erhöht werden", fasste die Referentin zusammen. Finanziell und beratend werden vom Freistaat Bayern aktuell 50 "Gesundheitsregionen plus" unterstützt. Die Auswahl erfolgte im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens, fasste Mädl zusammen.

In den Mittelpunkt rückte auch das Bündnis für Familien im Landkreis Tirschenreuth. Die Inhalte des vor 16 Jahren ins Leben gerufenen Netzwerks aus 45 Mitgliedsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Lippert stellte die kommunale Jugendpflegerin am Tirschenreuther Landratsamt, Annika Schobert, vor. "Wir treten für einen familienfreundlichen Landkreis ein", erklärte Schobert.

Als Ziele nannte sie die Stärkung der Familienkompetenz und die Vereinbarung von Familie und Beruf. Zudem fördere man ein familienfreundliches Umfeld, machte Schobert deutlich. Unterstützt werde das Aufgabengebiet von Arbeitsgemeinschaften. "Wir sind Botschafter für Familienfreundlichkeit", betonte die Referentin. Als Beispiele des Netzwerkes nannte Schobert die Arbeitsgemeinschaften "Bildung und Umfeld" und "Familie und Arbeitswelt", um "die Botschaften in die Familien zu tragen."

Im November nach Berlin

Zu hören war auch, dass der diesjährige Kreisseniorenfasching in Tirschenreuth großen Anklang fand. Die Rückmeldungen waren positiv. Zudem informierten Tobias Gabel und Anja Dubrowski von der Seniorenfachstelle über den Termin der Berlinfahrt, die vom 15. bis 18. November stattfinden wird.

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