22.05.2018 - 21:18 Uhr
Oberpfalz

Fußballerinnen schicken Dachelhofen mit 3:1 in die Kreisliga FC Edelsfeld bleibt auf Meister-Kurs

Fußballerinnen schicken Dachelhofen mit 3:1 in die Kreisliga - TuS Rosenberg bleibt in der Bezirksliga

von Wolfgang LorenzProfil

Amberg. Vorletzte Runde im Frauenfußball: Der FC Edelsfeld bleibt in der Bezirksliga Nord auf Kurs Wiederaufstieg, und der TuS Rosenberg hat den Erhalt dieser Liga endgültig gesichert. Ein Novum gab es bei der Partie FTE Schwandorf gegen den FC Oberviechtach-Teunz (0:12), denn nach einem knappen 0:1-Halbzeitrückstand kassierte der Ex-Landesligist alle vier (!) Minuten einen Gegentreffer.

FC Schwarzenfeld - SV 08 Auerbach 1:2 (0:0) Tore: 1:0 Anna Roidl (58.), 1:1 Marina Dirschwingl (71.), 1:2 Melanie Reng (84.)

FC Thalmassing - SV 08 Auerbach 3:1(1:0) Tore: 1:0 Marie-Theres Söllner (19.), 2:0 Nicole Gottswinter (53.), 2:1 Melanie Reng (76.), 3:1 Marie-Theres Söllner (92.).

FC Edelsfeld - TuS Dachelhofen 3:1 (1:1) Tore: 0:1 Katharina Haller (17.), 1:1 Carina Merkl (26.) , 2:1 Janine Hutzler (59.), 3:1 Michelle Morawietz (64.)

Am Ende einer einseitigen Partie stand ein verdienter und in der Höhe zu gering ausgefallener 3:1-Heimsieg über den TuS Dachelhofen. Der Gast erzielte nach einer guten Viertelstunde aus dem Nichts heraus mit seiner ersten und während des gesamten Spiels auch einzigen Torchance die überraschende Führung durch Katharina Haller. In der 26. Minute erzielte dann Carina Merkl mit einem schönen 16-m-Schuss den überfälligen Ausgleich. Edelsfeld kämpfte vorbildlich, technisch schlichen sich aber immer wieder unnötige Fehler ein. Das größte Manko an diesem Tag war die katastrophale Chancenverwertung. Eigentlich hätte man zur Halbzeit bereits mit drei oder vier Toren führen müssen. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild. In der 59. Minute brachte Janine Hutzler dann mit einem Abstaubertreffer nach einem Eckball ihre Edelsfelder Farben mit 2:1 in Front. Fünf Minuten später erzielte dann auch die fleißige Michelle Morawietz das 3:1 und damit die Entscheidung. Der Gast strahlte auch keinerlei Gefahr mehr aus, verwunderlich deshalb, weil durch die Niederlage auch gleichzeitig der Abstieg besiegelt war. Nun hat man in Edelsfeld am letzten Spieltag es in der eigenen Hand, die Meisterschaft zu erringen.

SG Ursensollen/Illschwang - SpVgg Ebermannsdorf 2:4 (2:2) Tore: 1:0 Birgit Espach (20.), 1:1 Sandra Drechsler (39.), 2:1 Kerstin Sturm (41.), 2:2, 2:3 Celine Hawliceck (43., 70), 2:4 Steffi Moser (75.)

Beide Mannschaften mussten dieses Landkreisderby stark ersatzgeschwächt bestreiten. Die Vilstalerinnen übernahmen mehr und mehr die Initiative, mussten aber nach einer Ecke einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem Ausgleich konnte die Heimelf durch eine unglücklich abgefälschte Bogenlampe erneut in Führung gehen, aber postwendend glichen die Gäste wieder aus. Auch im zweiten Durchgang hatte die SpVgg Ebermannsdorf mehr vom Spiel und konnte so einen nicht unverdienten Auswärtssieg einfahren: Die Führung schaffte Celine Hawliceck nach toller Vorarbeit von Drechsler und Moser und den Endstand erzielte Steffi Moser mit einem fulminanten Freistoß. Der ist gegen eine engagierte Elf der Gastgeberinnen umso höher zu bewerten, weil die SpVgg im zweiten Durchgang sogar zweimal sie Torfrau wechseln musste.

SV Leonberg - TSV Theuern II 2:0 (1:0) Tore: 1:0 Nadine Klatt (21.), 2:0 Franziska Faderl (56.)

Die Vilstalerinnen verkauften sich beim Oberligakandidaten wacker, konnten aber die 0:2-Niederlage nicht verhindern. Die Gastgeberinnen gingen durch ihre erste Möglichkeit nach einem 30-Meter-Schuss unter den Querbalken in Führung. Nach der Pause erhöhte die Heimmannschaft auf 2:0: Nach einer scharf nach innen geschlagene Flanke brauchte die Stürmerin nur noch den Kopf hinzuhalten. Damit war das Spiel entschieden.

TSV Flossenbürg - TuS Rosenberg 3:2(1:1) Tore: 0:1 Mimi Aures (34.), 1:1 Johanna Rosner (37.), 2:1 Danuela Friedl (75.), 3:1 Simone Fritsch (84.), 3:2 Filik Isik (85.)

Durch dieses Resultat haben sich beide Mannschaften gerettet. Für die Hüttenstädterinnen stand der Ligaerhalt schon seit Freitag Abend mit der Niederlage von Dachelhofen fest, die Gastgeberinnen schafften dies durch ihren Heimsieg einen Tag später und überholten damit ihre Gäste auch in der Tabelle. Die Hüttenstädterinnen konnten in diesem Match nur mit zehn Spielerinnen antreten.

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