24.06.2018 - 13:42 Uhr
Feilersdorf bei TrabitzOberpfalz

Geld für die gute Sache

Oldtimerjugend Feilersdorf spendet gleich zweimal: Für die Helfer vor Ort und die Kinderkrebshilfe

Zwei Spenden übergab die Oldtimerjugend Feilersdorf an Waltraud Wagner und Andreas Steinl von der Kinderkrebshilfe (Sechste und Vierter von rechts) und an Thomas Rauch von der BRK-Bereitschaft Pressath (Sechster von links).

Ein Verein „verdonnert“ den nächsten per Internetvideo-Nominierung dazu, dass seine Mitglieder in eiskaltem Wasser stehend Würstchen und Steaks braten sollen: Einen Winter lang schwappte die „Eiswasser-Grill-Challenge“-Welle durchs Internet. Eine Schnapsidee – aber eine mit ernstem Kern, denn mit jeder Nominierung war der Aufruf zu einer Spende für einen guten Zweck verbunden.

Darauf ließ sich auch die Feilersdorfer Oldtimerjugend gern ein und übergab nun eine Challenge-Spende von 150 Euro an den Pressather Rotkreuz-Bereitschaftsleiter Thomas Rauch zugunsten der „Helfer vor Ort“ (HvO). Doch das war nicht alles: Zum Feilersdorfer Oldtimertreffen am Pfingstsonntag hatte die Erbendorfer Landtechnikfirma Böckl ihren Zapfwellenprüfstand mitgebracht, wo jeder gegen eine Spende für die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord ein Motorleistungs-„EKG“ seines Schlepperveteranen einholen konnte.

Den von der Jugendgruppe auf 200 Euro aufgerundeten Spendenerlös nahmen die Vorstandsmitglieder Waltraud Wagner und Andreas Steinl aus Speinshart mit großer Freude entgegen. Sie versprachen, das Geld ohne Abstriche für die unbürokratische Hilfe zugunsten krebskranker und schwerstbehinderter Kinder und deren Familien zu verwenden: „Wir helfen dort schnell, wo Behörden und Versicherungen gar nicht oder erst nach zeitaufwendigen Antragsverfahren tätig werden.“ Zurzeit unterstütze die Kinderkrebshilfe 87 Familien.

Auch Thomas Rauch freute sich über den Zuschuss, der in die Ausrüstung der Pressather HvO fließen werde: „Ihre Anschaffungen bestreitet die Gruppe aus Spenden.“ Bei dieser Gelegenheit stellte der Bereitschaftsleiter klar: „Viele halten die HvO-Einsätze für einen Nebenjob mit entsprechender Entlohnung, aber wir bekommen für diese ehrenamtliche ‚qualifizierte Erste Hilfe‘ nur eine kleine symbolische Aufwandsentschädigung pro Einsatz.“

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