Es ist die letzte Sitzung von vielen. "Alles in trockenen Tüchern?", fragt der Bürgermeister und hört von seinen Mitarbeitern, dass der wohl größten Veranstaltung, die es jemals in der Gemeinde Fensterbach gab, nichts mehr im Weg steht. "900 Jahre Wolfring" kann am 4. und 5. Mai gefeiert werden.
Es war, wenn man so wollte, nach zahlreichen Treffen der Organisatoren ein letzter Kantenschliff. Denn die zwei Festtage zum 900-jährigen Bestehen des Ortsteils Wolfring sollen den Besuchern in Erinnerung bleiben. Um das zu schaffen, hatte sich vor langer Zeit bereits ein Stab aus führenden Vertretern örtlicher Vereine gegründet. An seiner Spitze stand Bürgermeister Christian Ziegler.
Auch beim letzten Treffen vor dem Fest wurde im Wolfringer Feuerwehrhaus noch an Details gefeilt. Der Druckauftrag zum Programmheft ist erteilt, 10 000 Exemplare sind geordert. Dazu Plakate, Sonderbriefmarken der Post, zum Jubiläum eigens hergestellte Seifen aus Wolfringer Manufaktur. Wolfring wird sich zwei Tage lang zum Schauplatz bunten Trubels wandeln. Mit drei im Ort geplanten Bühnen, auf denen Bands und Kapellen spielen.
Beim Rundgang der Besucher wird es vielfältige Verköstigungen geben, ist für die Kinder ein Kasperltheater und ein Luftballonfliegen im Programm. Doch es gibt noch weitaus mehr. Passend zum 900-jährigen Bestehen des Dorfes, dessen Wahrzeichen das Schloss des Grafen zu Eltz ist, hat sich der Bürgermeister um ein mittelalterliches Lagerleben gekümmert. Mit Gruppen aus ganz Bayern, die in historischen Gewändern auftreten. Tänzer werden da sein, Spielleute geben den Ton an, Marktfieranten reisen an und eine Feuerschau wird am Samstagabend, 4. Mai, geboten. Eine Art Bürgerfest also mit Einblicken in das Wolfring von einst und jetzt.
Die Dorfbewohner feiern zwar mit. Doch viele sind eingespannt, um sich der Gäste anzunehmen. Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein, Jugendblaskapelle, Jäger (um nur einige zu nennen) treten in Mannschaftsstärke an, um das Fest zum Ereignis werden zu lassen. Vor allem diese Nachricht wurde beim letzten Organisatorentreffen weitergegeben: Für die von weiter her kommenden Besucher sind Parkplätze vorhanden. Von dort aus kann das Dorf in kurzer Zeit erreicht werden. Eintrittsgeld wird nicht erhoben.













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